Mobiles Gaming

XMG-Gaming-Notebooks im Duell: Control-Center

16.9.2020 von Stefan Schasche

ca. 2:20 Min
Vergleich
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  1. XMG-Gaming-Notebooks im Duell: AMD vs. Intel
  2. XMG-Gaming-Notebooks im Duell: Ausstattung & Qualität
  3. XMG-Gaming-Notebooks im Duell: Control-Center
  4. XMG-Gaming-Notebooks im Duell: Wertungen & Details
  5. XMG-Gaming-Notebooks im Duell: So testen wir Notebooks

Das Control-Center

Beide Notebooks besitzen ein Control- Center, über das sich diverse Effekte und auch die Geschwindigkeit des Notebooks steuern lassen. Dort kann beispielsweise die Farbe der Tastaturbeleuchtung oder der Bildschirm dem Inhalt entsprechend eingestellt werden.

Weiterhin stehen diverse Energieprofile zur Auswahl, über die sich Leistung und Energieverbrauch den Anforderungen entsprechend regulieren lassen. Grundsätzlich lässt sich hier zwischen Ausbalanciert und Enthusiast wählen, wobei im Bereich Ausbalanciert wiederum vier verschiedene Stufen zur Verfügung stehen. Dazu lässt sich ein Eco-Modus zuschalten, der den Stromverbrauch nochmals senkt.

Wer nicht extra in das Tool gehen möchte, um zwischen Ausbalanciert und Enthusiast umzuschalten, kann das auch über eine Taste erledigen, die sich oberhalb der Tastatur direkt links neben dem Ein-/Aus-Schalter befindet. Wer die Variante mit schnellerer GTX 2060-Grafik erwirbt, dem stehen weitere Profile zur Verfügung, zu denen auch ein Overboost-Modus gehört.

XMG-CORE Control Center
Im Control Center können Anwender verschiedene Energieprofile recht detailliert anpassen.
© Screenshot / Montage: PC Magazin

Der Favorit gerät ins Straucheln

Mit Spannung erwarteten wir die Ergebnisse der Benchmarktests unseres Labors. Getestet haben wir mit unterschiedlichen Programmen, darunter der 3D Mark, PC Mark 8 sowie Cinebench R15. Das Ergebnis: Bei aktivierter Geforce-Grafikkarte konnte das AMD-Notebook seinen Intel-Konkurrenten in den meisten Tests knapp hinter sich lassen. Im 3D Mark Fire Strike endete das Duell 9712:9299, im 3D Mark Time Spy 4165:3916.

Im Gaming-Test Deus Ex: Mankind Divided lieferte das AMD-Notebook im Schnitt 54,7 Frames, die Intel-Version lediglich 53,8. Ähnlich sah es bei Rise of the Tomb Raider aus: Hier gewann das AMD-Gerät mit 80:78 Frames. Auch Final Fantasy 15 ging mit 4319 zu 4304 Punkten knapp an AMD. Im Cinebench R15 (CPU) war der Vorspung mit 1899 zu 1172 Punkten noch wesentlich deutlicher.

Einen Sieg konnte die Intel-Plattform im PC Mark 8 Work einfahren. Hier siegte das Intel-System knapp mit 4201 zu 4148 Punkten. Obwohl in beiden Notebooks die gleiche SSD von Samsung zum Einsatz kam, war der Intel-Rechner in den SSD-Benchmarks zumeist einen Tick schneller.

Bleibt noch die Akklulaufzeit: Auch hier konnte sich im PC Mark 8 Battery Life am Ende AMD durchsetzen. Etwa drei Stunden und 12 Minuten hielt der Sieger hier durch, während das Intel-Pendant bereits 20 Minuten vorher schlapp machte. Da dieser Akkutest sehr anspruchsvoll ist und den Rechner durchgehend mit den unterschiedlichsten Aufgaben belastet, ist in der Praxis im Schnitt eine deutlich längere Laufzeit zu erwarten.

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Abschließend haben wir noch einige Tests durchgeführt, bei denen die jeweiligen Onboard-Grafikchips zum Einsatz kamen. Das ist im Fall des AMD-Notebooks ein Radeon Vega und bei Intel eine UHD-Grafik mit 350 MHz. Im 3D Mark Night Raid ließ das AMD-Notebook seinen Intel Gegner mit 14548 Punkten gegenüber 6469 Punkten weit hinter sich und lieferte im Schnitt mehr als die doppelten Frameraten.

Bei einfachen Spielen zwischendurch ist man mit der AMD-Variante also deutlich besser bedient. Allerdings sollte man sich hier nichts vormachen, denn beide Onboard-Grafiken sind für anspruchsvolle Spiele zu leistungsschwach. Hier sollte also auf jeden Fall die Nvidia-Karte zum Einsatz kommen.

Die in unseren Testgeräten verbaute Geforce GTX 1650 Ti ist im Vergleich zur 2060, die, wie oben bereits erwähnt, etwa 145 Euro teurer ist, eine ordentliche Karte für Gamer, die nicht die allerhöchsten Frameraten benötigen und keine externen Monitore mit höher Auflösung als Full-HD ansteuern wollen.

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