App-solutismus

DeRemote, n-Serve, iControlAV

5.10.2010 von Stefan Schickedanz

ca. 2:25 Min
Vergleich
VG Wort Pixel
  1. 20 Apple Apps für Audio und Video
  2. DeRemote, n-Serve, iControlAV
  3. MicoConnect und BD Remote for iPhone
  4. iPeng, Shazam Encore und Co.
  5. Remote, SignalScope und Kino.de

DeRemote

DeRemote Logo
DeRemote Logo
© Video Homevision

Mit der App DeRemote betritt Denon Neuland. Die User sind ausdrücklich aufgefordert, ihre Kritik an den Support weiterzuleiten. So wurde nachgebessert und die App hat eine gewisse Reife erreicht.

Die Optik wirkt wie die Menüs der Denon-Receiver etwas hausbacken, aber über einen WLAN-Router und die LAN-Anschlüsse der Verstärker und Receiver vom Typ A1xx, 33xx, 38xx, 43xx und 53xx lassen sich nützliche Funktionen wie Lautstärke, Quelle oder Tonausgabe für alle vom entsprechenden Gerät kontrollierten Zonen steuern. Receiver der Serie 23xx oder iPod-Docks mit LAN-Buchse sind nicht kompatibel. Im Gegensatz zu Pioneer lässt sich Denon die sinnvolle Ergänzung bezahlen.

n-Serve - Euro

nServe Euro App
nServe Euro App
© Video Homevision

Für Besitzer des Music-Servers Naim HDX ist die Gratis-App n-Serve unverzichtbar. Sie können damit die Funktionen Play, Pause, Skip und sogar Zufallswiedergabe im iPod-Stil steuern.

Selbst beim Rippen von CDs lässt sich der Fortschritt via iPhone oder iPod touch bequem über WLAN im ganzen Haus überwachen. Die Software zeigt sogar die Cover-Art des laufenden Tracks formatfüllend an und erlaubt bequemes Browsen durch die Playlists, die der Besitzer auf seinem HDX gespeichert hat.

Die Gestaltung ist schlicht aber schick und macht dieses kleine, nützliche Tool intuitiv benutzbar. Wer den HDX im NaimNet-Netzwerk betreibt, kann den Musik-Server auch mit der iLinX-Software vom Entwicklungspartner NetStreams steuern und damit Video, Licht, Jalousien oder Alarmanlage kontrollieren.

 

Screenshot iTunes
Screenshot iTunes
© Video Homevision

Im Bild: Mit der kostenlosen n-Serve-Software für den Music-Server Naim HDX betritt das Traditionsunternehmen Naim Audio technisches Neuland. Die App der zu Netzwerk-Spezialisten konvertierten Phono-Experten wirkt sehr gelungen - vor allem die Cover-Art-Darstellung des laufenden Tracks. Auch die Bedienung des HDX erinnert damit sehr stark an die Handhabung eines iPod.

iLinX

Logo iLinx
Logo iLinx
© Video Homevision

Richtig kostspielig ist die vielseitige App des amerikanischen Home- Automation-Spezialisten NetStreams, der auch die technische Basis für die Entwicklung des kompatiblen Standards NaimNet lieferte. So lassen sich die Music-Server und NaimNet-Tuner bequem via Apple-Handy oder iPod touch kontrollieren.

Doch auch andere Tuner mit RS-232-Schnittstelle und Meta-Daten-Feedback sowie Musik-Server von ReQuest, Imerge, Escient oder SMM spielen mit der sehr übersichtlichen, betont sachlich gestalteten Applikation zusammen. Neben Audio- und Video-Komponenten steuert iLinX die zu DigiLinX kompatiblen Lichtsysteme mit Feedback, Alarmanlagen und Klima-Systeme.

Sogar die Video-Streams von Überwachungskameras lassen sich bequem auf einem Screen überblicken. iLinX funktioniert sogar via VPN über Mobilfunk. Eine sehr leistungsfähige, allerdings auch recht teure Software.

iControlAV

Logo iControlAV
Logo iControlAV
© Video Homevision

Für diesen Vorstoß gebührt Pioneer ein großes Lob: Zum Nulltarif beglücken die Japaner ihre Kunden mit einer vielseitigen App, die allerdings nicht mit allen netzwerkfähigen Pioneer-Receivern und -Blu-ray-Playern funktioniert, sondern nur mit den ab April 2010 hergestellten Receiver-Modellen VSX-1020 und VSX-920 sowie den Blu-ray-Playern BDP-330 und BDP-LX52.

Besonders bequem lassen sich via WLAN-Router mit dieser, mit visuellen "Spezial-Effekten" umgesetzten App per Finger-Touch die Surround-Balance beliebig in alle Richtungen im Raum verschieben und der Bass beeinflussen.

 

Screenshots iControlAV
Screenshots iControlAV
© Video Homevision

Im Bild: Kreativ und praktisch - Kostenlos und liebevoll umgesetzt, präsentiert sich die erste Fernsteuer-App von Pioneer, die allerdings derzeit nur wenigen Geräten vorbehalten ist.

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