WLAN-Router mit Multi-User-MIMO-Technik

TP-Link Archer C2600

25.5.2016 von Michael Seemann

ca. 1:25 Min
Vergleich
VG Wort Pixel
  1. MU-MIMO-Router Test 2016: Vier Modelle im Vergleich
  2. Asus RT-AC88U
  3. Linksys EA7500
  4. TP-Link Archer C2600
  5. Trendnet TEW-827DRU
  6. Testergebnis und Fazit
  7. Testverfahren: So haben wir getestet
Archer C2600
Beim Archer C2600 von TP-Link sind alle vier Antennen auf der Rückseite des Routers angebracht.
© Archer

Pro

  • schnelle WLAN- und USB-3.0-Transferraten
  • komfortables NAS- und QoS-Setup
  • App zur Router-Steuerung am Smartphone

Contra

  • kein DFS, keine WLAN-Zeitschaltung
  • kein FW-Update-Check, kein Zugriff per SSL
  • Handbuch/Weboberfläche englisch

Fazit

Unser Preistipp konnte mit schnellen Datentransfers und guter QoS- und NAS-Funktionalität überzeugen.

Der TP-Link-Router kommt mit vier wechselbaren Antennen, zwei USB-3.0-Ports und lässt sich über Aussparungen am Boden auch an der Wand befestigen. Die Einrichtung des Geräts läuft problemlos per Assistent über die englischsprachige Weboberfläche mit meist ausführlicher Online-Hilfe.

Übersichtliches Router-Menü mit guter QoS- und NAS-Funktionalität

Die übersichtliche Weboberfläche des Routers ist in die Bereiche Basic und Advanced unterteilt. Das übersichtliche Statusfenster zeigt alle wichtigen Infos zum Heimnetz auf einen Blick samt angeschlossener LAN- und WLAN-Clients an. Gut gelungen ist auch die Konfiguration der Quality-of-Service-Funktion, bei der sich der Datenverkehr im Router relativ einfach nach Geräten, Anwendungen oder physikalischen Ports priorisieren lässt. Am Router angeschlossene USB-Speicher lassen sich auf Wunsch als zugriffsbeschränkte Ordner im Netz freigeben, deren Eigenschaften (Authentifizierung, Gastzugriff, Schreibzugriff, Media Sharing) bequem per Häkchen an- oder abgeschaltet werden.

Gelungen ist auch der Zugriff auf den Router über die Smartphone-App Tether. Diese liefert nicht nur Status-Informationen, sondern erlaubt auch die Zugangssperrung beliebiger Clients im Heimnetz. Weniger gut gefallen hat uns die eingeschränkte Nutzung des WLANs im 5-GHz-Band, da auch TP-Link auf eine DFS-Zertifizierung seines Routers verzichtet hat. Firmware-Updates lassen sich im TP-Link-Router nur sehr umständlich durchführen, und der Fernzugriff auf den Router erfolgt unverschlüsselt.

MU-MIMO

Bei aktiviertem MU-MIMO kommt der TP-Link-Router bei gleichzeitiger Datenübertragung zu Wave-2-Notebook und Wave-2-Smartphone auf weitgehend konstante, reproduzierbare Übertragungsraten von durchschnittlich 370 MBit/s netto. Während der gleichzeitigen Übertragung bleibt die Höhe der Übertragungsrate bei beiden WLAN-Clients nahezu konstant. Deaktivert man MU-MIMO in den Einstellungen des TP-Link-Routers, so sinkt die summierte Übertragungsrate beider Geräte auf 230 MBit/s ab. Zudem schwankt die Übertragungsrate bei den einzelnen WLAN-Clients recht stark.

Fazit

Der Archer C2600 überzeugt mit schnellen Transferraten sowie komfortabler QoS- und NAS-Funktionalität. Leider spart sich TP-Link eine DFS-Zertifizierung und ein automatisches Firmware-Update.

Vollbildansicht
MU-MIMO-Router TP-Link Archer C2600 (Preis: 162 Euro)
Ausstattung & Funktionalität (max. 35) 26 Punkte
Router-Sicherheit (max. 15) 10 Punkte
Übertragungsraten, Energieverbr. (max. 25) 24 Punkte
Einrichtung, Bedienung, Support (max. 25) 18 Punkte
Gesamtbewertung 78 Punkte
PC Magazin Testurteil gut
Preis/Leistung sehr gut

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