Preisfrage

Toshiba BDX3100KE

6.2.2011 von Andreas Frank

ca. 1:20 Min
Vergleich
  1. Vergleichstest: Blu-ray-Player von 250 bis 750 Euro
  2. Toshiba BDX3100KE
  3. Pioneer BDP-430
  4. Sharp BD-HP90S
  5. Philips BDP9600
Toshiba BDX3100KE
Toshiba BDX3100KE
© Video Homevision

Toshiba BDX3100KE im Einzeltest

Pro

  • enorme Einstellmöglichkeiten für Bild und Ton
  • viele Multimedia-Funktionen

Contra

  • minimale Bild-Artefakte an Kanten
  • angestaubte Bildschirmmenüs

Wie beim ersten Auto fängt man auch beim Blu-ray-Player gern klein an. Vor allem Toshiba bietet eine Auswahl an günstigen Einstiegs-Blu-ray-Playern. Mit dem BDX3100KE steht jetzt der erste 3D-Spieler in den Verkaufshallen. Genügt der 200-Euro-Player auch gehobenen Bild- und Klangansprüchen?

Wer glaubt, man bekommt mit einem Einstiegs-Player nur schlechte Qualität, der irrt: Der Toshiba BDX3100KE beweist das Gegenteil. Dafür kann er in Sachen Anmutung und Material nicht mit teureren Geräten mithalten: Die Fernbedienung, die Front und die Disk-Lade fühlen sich nach günstigem Plastik an und sind es auch.

Bildergalerie

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Toshiba BDX3100KE

Der Toshiba BDX3100KE

Doch der Toshiba entschädigt mit einigen Multimedia-Extras, die kaum ein anderer Player bietet. Auf angeschlossenen USB-Speichern erkennt er als AVCHD abgelegte Camcorder-Aufnahmen. Neben den gängigsten Videoformaten kann er über USB auch M2TS-Dateien abspielen. Diesen AV-Container findet man etwa bei Film-Blu-rays. Die Bild- und Klangeinstelloptionen vermutet man ebenfalls eher bei weitaus teureren Playern.

Es lassen sich etwa Helligkeit, Kontrast, Schärfe und Farbsättigung nachregeln. Ein Video-Equalizer ist auch an Bord. Die abstimmbare Rauschunterdrückung, die schlecht codierte DVDs und Blu-rays optimiert, arbeitet präzise, ohne Objektkanten zu stark zu verwaschen. Selbst bei der Farbübertragung über HDMI lässt sich festlegen, welche Wortbreite (maximal 36 Bit) und welcher Wertebereich bei RGB oder YCC transportiert werden soll.

Trotz all dieser Einstelloptionen kann die Bildverarbeitung nicht voll überzeugen. Auf Full-HD skalierte Filme von DVD erscheinen auf dem Fernseher zwar mit kräftigen Farben, jedoch geht das auf Kosten von leichten farbigen Artefakten an Kanten. Die Vollbildwandlung und die Bewegungsinterpolation klappen dafür auf sehr hohem Niveau.

Bei der Blu-ray-Wiedergabe in 2D und 3D ein ähnliches Bild: Die satten Farben gehen mit geringen Farbungenauigkeiten einher, die jedoch nur beim extakten Betrachten auffallen. Damit macht der Einstiegs-Player nicht alles perfekt, was man aufgrund seines Preises aber auch nicht von ihm erwarten darf.

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