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Teufel Cinebar One

© Josef Bleier

Aufgrund ihrer Maße ist die Bassleistung der Bar begrenzt. Als Ergänzung bietet sich der CB11SW an, der den Gesamtpreis auf 370 Euro erhöht.

Pro

  • Relativ breite Klangbühne bei sehr kleinen Maßen
  • aptX

Contra

  • Dynamik
  • Kein DTS-Decoder
  • Bassleistung ohne Sub begrenzt

Fazit

video Testurteil: gut;Preis/Leistung: sehr gut

Kleinste Soundbar – größte Klappe. Mit diesem Slogan wirbt Teufel online in der Produktbeschreibung seines neuesten und kleinsten Klangriegels, der Cinebar One. Ersteres stimmt schon einmal. Denn mit 35 Zentimeter Länge und knapp sieben Zentimeter Höhe geht der Berliner Soundbalken wohl als Winzling durch. 

Doch im Innern sind insgesamt vier Breitband-Lautsprecher verbaut, wovon zwei nach vorne, und zwei seitlich abstrahlen und so ein möglichst großes Klang-Feld schaffen – so die Theorie. Eine Bassreflexöffnung an der Rückseite soll die Wiedergabe der tiefen Frequenzen verstärken. Display gibt es keines, eine farbige LED-Leuchte gibt Auskunft über etwaige Veränderungen von Lautstärke oder Quelle. 

Rasch verkabelt, kann es losgehen. Dank Dynamore Ultra Technologie sind die physischen Abmessungen zu keinem Zeitpunkt hörbar, im Gegenteil. Dieser Effekt kommt in der Anfangsszene von Mad Max besonders gut zur Geltung: Seine markante Stimme scheint von sehr weit vorne zu kommen, das Flüstern der weiteren Protagonisten verteilt sich stimmig im vorderen Raumabschnitt. 

Abzüge gibt es für ihr moderates Dynamik-Verhalten und die etwas verhaltene Basswiedergabe. Bei aktivierter Stereo-Verbreiterung wird der räumliche Wow-Effekt noch verstärkt, was sich für actionreiche Filme oder Konzertaufnahmen anbietet. Switchen wir in den Musik-Mode, wird der Bass angehoben, was uns persönlich nicht ganz so gut gefällt. 

Doch das lässt sich ja wieder justieren. Für möglichst präzisen, unbearbeiteten Musikgenuss hören wir im „schmalen“ Stereo-Modus und erfreuen uns an ausgeglichenen, weitestgehend unverfärbten Mitten und Höhen. Was die Maximallautstärke anbelangt, ist aufgrund der kleinen Treiber bei 81 dB leider die Obergrenze erreicht. Ein Plus an Bass Hinter dem Plus verbirgt sich ein passender Subwoofer mit Downfiring-Technik, der CB11SW. 

Nach kurzem Pairing mit der Cinebar werden die tiefen Frequenzen an diesen weitergeschickt. Über Regler an der Fernbedienung lässt sich dessen Intensität einstellen, die man aber nicht zu sehr aufdrehen sollte, um ein leichtes Dröhnen zu vermeiden. Insgesamt spielt der 6,5 Zoll-SB11SW relativ tief und liefert überwiegend satte Bässe, auch wenn wir einzelne Effekte schon knackiger vernommen haben. 

© video Magazin

Unsere Testwertung für die Teufel Cinebar One.

Fazit

Man darf die Cinebar One nicht unterschätzen. Für ihre kleinen Maße füllt sie kleine bis mittelgroße Räume mit ausgewogenem Sound. Aufgrund von physikalischen Gesetzen sind der Maximallautstärke und Bassleistung aber Grenzen gesetzt. Dank apt:X macht auch der Einsatz als Bluetooth-Speaker Spaß.

Teufel Cinebar One: Testwertung

  • Klangqualität: gut (67 %)
  • Ausstattung: gut (74 %)
  • Bedienung: sehr gut (86 %)
  • Verarbeitung: gut (75%)
  • Gesamt 596 / 840 Punkte
  • Testurteil: gut (71 %)

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