Ich will doch nur spielen

Teil 2: Test: Widescreen-TFTs für Gamer

Inhalt
  1. Test: Widescreen-TFTs für Gamer
  2. Teil 2: Test: Widescreen-TFTs für Gamer
  3. Teil 3: Test: Widescreen-TFTs für Gamer

Der 24-Zöller W240D von Hyundai wartet mit einem sehr leuchtstarken TN-Panel auf, das zudem die beste Bildqualität im Testfeld bietet. Besonders bei den für TN-Panels schwierigen größeren Blickwinkeln kann der Hyundai punkten. Bei der Ausleuchtung fällt es leicht zum linken Rand hin ab. Auch bei der Reaktionszeit macht der D240W mit 15,5 ms selbst ohne Overdrive eine gute Figur.

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Hyundai W240D

Auch die Ausstattung kann sich sehen lassen: Neben Höhenverstellung, Drehfuß und Pivotfunktion bekommt der Käufer für den Preis von 569 Euro auch noch zusätzliche HDMI- und Componenten-Eingänge geboten. Nicht überzeugen kann dagegen die Bedienung. Die Beschriftung der sechs Sensortasten ist auf dem Rahmen in schwarzer Klavierlack-Optik praktisch nicht zu erkennen so dass das Einstellen des eigentlich logisch aufgebauten OSD zum Ratespiel wird.

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Das logisch aufgebauten OSD des Hyundai-Monitors.

Fazit: Der Testsieger W240D überzeugt durch das beste Display im Test und eine umfangreiche Ausstattung. Allerdings ist der Energieverbrauch mit bis zu 100 Watt sehr hoch und bei der Bedienung hat das Design über die Funktionalität gesiegt.

Asus PG221

Asus hat den 22-Zoll-Monitor PG221 konsequent als Gaming-Display ausgelegt. Er bietet eine sehr schnelle Reaktionszeit auch ohne in den Messwerten sichtbarem Overdrive, eine üppige Ausstattung mit Subwoofer, virtuellem Surroud-Sound, USB-Hub, vielfältigen Anschlussoptionen. Selbst eine Webcam hat Asus noch im oberen Displayrand des Monitors untergebracht.

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Asus PG221

Daneben bekommt der Spieler diverse Anzeige- sowie Soundmodi und ein beleuchtetes Sensorfeld geboten, das sich auch noch im Halbdunkel gut bedienen lässt. Hier stört auch das Spiegeln des ansonsten guten Glare-Panels nicht. Allerdings lässt sich Asus den Luxus mit knapp 600 Euro auch üppig bezahlen und wirklich LAN-Party-tauglich ist der PP221 mit seinem massiven Standfuß und einem Gewicht von 10,7 kg auch nicht.

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Anwender können zwischen diversen Anzeigemodi wechseln

Fazit: Der Asus PG221 bietet eine sehr gute Leistung und ist toll ausgestattet, aber für einen 22-Zöller schlicht zu teuer. Auf unserer Wunschliste steht daher ein PG221 ohne den für die meisten Spieler sowieso überflüssigen Subwoofer und dafür einem um 150 Euro niedrigeren Preis.

Samsung SyncMaster 2232BW

Der glänzend-schwarze 22-Zoll-Monitor SyncMaster 2232BW von Samsung kann sich nicht nur mit einer Auszeichnung für sein Design schmücken, sondern zeigt auch innere Werte. Mit einer durch eine abschaltbare Overdrive-Funktion beschleunigten Reaktionszeit von 6,6 ms schaltet der Samsung sogar schneller als der Asus-Gaming-Monitor. Die Helligkeitsverteilung ist besser als beim 226 BW und auch die Leuchtdichte mit 303 Candela sehr hoch.

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Samsung SyncMaster 2232BW

Eine 4:3-Auflösung wird beim Samsung leider immer auf die volle Bildschirmbreite skaliert. Denn die Korrektur der Skalierung über den Grafiktreiber funktioniert nicht immer problemlos. Auf integrierte Lautsprecher hat Samsung verzichtet und die Halterung für eine Wandmontage ist dem Design zum Opfer gefallen.

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Das OSD-Menü präsentiert sich übersichtlich

Fazit

Mit sehr schneller Reaktionszeit, ordentlicher Bildqualität und einem Preis von 359 Euro verdient sich der Samsung den Preistipp. Spieler würden sich aber noch eine korrekte 4:3-Darstellung wünschen und die Tastenbeschriftung könnte besser lesbar sein.

ViewSonic VX2255wmb

Mit seinem Drehfuß und der Höhenverstellung lässt sich der in ein glänzend-schwarzes Gehäuse gehüllte ViewSonic VX2255wmb optimal an die Bedürfnisse des Anwenders angepasst aufstellen. Ein weiteres Extra ist die oben im Rahmen integrierte Webcam. Sie lässt sich aber im Gegensatz zu der im Asus nicht kippen und bietet nur eine mittelmäßige Qualität.

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ViewSonic VX2255wmb

Im Mittelfeld platziert sich der 379-Euro-Monitor bei der Farb- und Kontrastqualität, die Ausleuchtung fällt zu unteren linken Ecke hin ab, was aber in der Praxis kaum auffällt. Die rote Laterne trägt der VX2255wbm dagegen bei der Reaktionszeit. Mit im Test gemessenen 32,1 ms ist er von den versprochenen 5 ms meilenweit entfernt. In der Praxis sind Schlieren aber nur bei sehr genauem Hinsehen zu erkennen. Die Tasten des OSD sind etwas klein geraten, aber dafür am rechten Displayrand gut erreichbar.

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Die Tasten um das OSD zu bedienen sind etwas klein geraten.

Fazit

Der ViewSonic VX2255wmb lässt sich perfekt aufstellen und gefällt durch seine gute Ausstattung, die sogar eine Webcam umfasst. Wenig überzeugen kann dagegen die Reaktionszeit.

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