Querdenker

Soundlösungen im Test - Asperion Zona Wireless, Bose Companion 20

12.10.2011 von Michael Jansen

Der Ton der meisten Flat-TVs ist ebenso flach wie das Bild. Typisch ist ein mittenbetonter Klang ohne Bass und Höhen. Es gibt Abhilfe, um dem TV-Sound auf die Sprünge zu helfen. Stichwort: Aktiv-Lautsprecher. Egal, ob für PC- oder Hi-Fi-Wiedergabe entwickelt, auch am Flachbild-TV machen sie eine gute Figur. Video-HomeVision hat es ausprobiert.

ca. 1:20 Min
Vergleich
  1. Soundlösungen im Test - Asperion Zona Wireless, Bose Companion 20
  2. Bose Companion 20
  3. Asperion Zona Wireless
  4. Fazit
Asperion Zona Wireless
Soundlösungen im Test - Asperion Zona Wireless, Bose Companion 20
© Archiv/Hersteller

Wer sagt eigentlich, dass man PC-Lautsprecher nicht am Flat-TV und aktive Hi-Fi-Boxen nicht am PC betreiben darf? Keiner. Doch bringen diese beide Boxen-Gattungen genau das, was dem guten Bild fehlt: den guten Ton?

B&W MM-1
B&W MM-1: Eine erfrischende Alternative zur Bose-Power: Die präsente Abstimmung, der gute Maximalpegel und die mitgelieferte Fernbedienung - auch zur Steuerung von iTunes befähigt - hat seine Anhänger bei den Party-Jüngern. Test: Ausgabe 8/10; Urteil: sehr gut (78%)
© Video Homevision

Moderne Flach-Fernseher und Monitore specken zunehmend ab. Das macht es nicht einfacher für die Toningenieure, den Klang der Flat-TVs auf angemessenem Niveau zu halten. Im Gegenteil: Je weniger Volumen den eingebauten Lautsprechern zur Verfügung steht, desto schwächer wird die Tiefton-Übertragung.

Zudem verhindert der aktuelle Monitor-Look - also das formatfüllende Bild ohne Rahmen -, dass die Lautsprecher direkt in Richtung Zuschauer strahlen können. So sind in vielen LCD-TVs und Co. die Schallwandler rückseitig verbaut und strahlen zumeist zur Seite ab. Eine diffuse mittenbetonte Klangwolke ist die Folge.

Audio Pro Addon Three
Audio Pro Addon Three: Eine gute Alternative, um den Fernsehton zu "pimpen": Das Sub-Sat-System macht im Bass noch mehr Dampf als das Asperion und kann optional auch als Wireless-Lösung aufgerüstet werden. Test: Ausgabe 2/10; Urteil: befriedigend (54%).
© Video Homevision

Da jedoch nahezu jeder aktuelle Fernseher und Monitor Line- oder zumindest Kopfhörer-Ausgänge besitzt, bietet sich die Option an, aktive Boxen anzustöpseln. Hier reicht das Spektrum von kleinen Plastikdosen aus dem Multimedia-Großmarkt bis zum Aktivlautsprecher aus dem Tonstudio. Den Ansprüchen der Kunden sind hier keine Grenzen gesetzt.

Doch Vorsicht: Man will ja schließlich den Ton des Fernsehers respektive Monitors verbessern. Ein Mindestmaß an Boxen-Volumen und Qualität ist Voraussetzung dafür. Ob man jedoch bereit ist, Studio-Monitore ins heimische Lager zu holen, die den Wert des Fernsehers deutlich übersteigen können, bleibt jedem selbst überlassen.

Nur so viel: Mit guten Aktivboxen aus dem Profi-Lager kann man sich die Hi-Fi-Anlage sparen - schließlich bieten die heutigen TVs auch Eingänge für iPod und Co., ganz zu schweigen vom Streamen musikalischer Inhalte aus dem Internet.

Wir haben uns exemplarisch ein Paar höherwertige aktive PC-Lautsprecher und aktive Hi-Fi-Boxen in den Hörraum geholt. Beide Sets mussten demonstrieren, welchen Zugewinn an Tonqualität sie bringen können. Da wäre zum einen das brandneue PC-Boxen-Pärchen Companion 20 von Bose sowie zum anderen die noch flexibler einsetzbaren Hi-Fi-Aktivlautsprecher Asperion Zona Wireless.

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