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Vergleichstest

Nubert nuPro AS-450 im Test

Pro

  • Power
  • Feindynamik
  • kräftiger integrierter Sub
  • Möbel-Optik

Contra

  • hoher Preis und großer Platzbedarf
  • keine Wireless-Funktionen

Fazit

video Testurteil: sehr gut, 83 %; Preis/Leistung: sehr gut

Hi-Fi-Hersteller Nubert aus Schwäbisch Gmünd schickt ein Sounddeck ins Rennen, das aber locker auch als stylisches Möbelstück durchgehen könnte: das nuPro AS-450. Der TV (bis zu ca. 60 Zoll) wird also einfach oben drauf gestellt. Bereits der Vorgänger konnte vor zwei Jahren mit einer „sehr guten“ Leistung neben doppelt oder dreifach so teuren Mitstreitern punkten. Umso gespannter sind wir auf den großen und jüngeren Bruder, der jetzt sogar mit integriertem, nach unten abstrahlenden 300-Watt-Subwoofer sowie zwei 100-Watt-Digitalverstärkern (Musikleistung) für den linken und rechten Kanal daherkommt. Dabei setzt Nubert wie auch schon zuvor auf klassische Zweikanalwiedergabe statt auf virtuellen Surround-Sound.​

Viel Platz für hochwertige Chassis und einen riesigen Resonanzkörper bietet das robuste, gut bedämpfte MDF-Gehäuse. Links und rechts reihen sich je ein 25-mm-Seidenkalotte-Hochtöner sowie zwei 120-mm-Tiefmitteltöner ein. Und auf der Unterseite verspricht ein Sub mit 27 Zentimetern Durchmesser ordentlich Tiefgang und Power, während zwei seitlich positionierte Bassreflexrohre für zusätzlichen Schalldruck sorgen.​

© Nubert

Los gehts: Wow! Da ist ordentlich Power im „Kasten“. Wir müssen den​ Bass tatsächlich ein wenig zügeln, um (nach unserem Geschmack) ein möglichst neutrales und harmonisches Gesamtbild zu generieren. Mit einer unteren Grenzfrequenz von 24 Hz (-6dB) kommt das AS-450 viel weiter in den Frequenzkeller hinunter, als es Geräte ähnlicher Bauweise sonst tun. Da machen die Expendables oder Mad Max aber so richtig Spaß! Sogar bei hohen Lautstärken (und mit 96 dB Maximalwert sogar relativ laut) bleibt der Bass satt und verzerrt nicht. Nur ganz selten fehlt das letzte Quentchen Sauberkeit.​

Doch das Stereo-Board kann weit mehr als nur ordentlich befeuern, wofür es Filmfans lieben werden, es ist natürlich auch ein richtiger Musik-profi, mit feinen Höhen und guter Abbildung. Pluspunkte sammelt Nubert für das große, mittig platzierte und gut ablesbare Display. Dafür gibt es in Sachen Streaming ein paar Abstriche, denn auf derzeit beliebte Wireless-Verbindungen wie Bluetooth oder WiFi ab Werk wird verzichtet. Ersteres kann optional nachgerüstet werden.​

Fazit

Nuberts „Sound-Möbel“ begeistert mit sattem Bass im Filmbetrieb und lässt audiophile Herzen höher schlagen bei so viel Detailreichtum und Natürlichkeit.​

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