Vergleichstest

JBL Cinema SB450 im Test

28.2.2017 von Antonia Wörlein

ca. 1:40 Min
Vergleich
VG Wort Pixel
  1. Soundbars im Test: Harman/Kardon vs. Nubert, JBL und Polk
  2. Harman/Kardon SB 20 im Test
  3. JBL Cinema SB450 im Test
  4. Nubert nuPro AS-450 im Test
  5. Polk MagniFi Mini im Test

Pro

  • gute räumliche Darstellung
  • HDCP 2.2 Kompatibilität
  • Anschlüsse

Contra

  • kein Display
  • etwas geringe Gesamtlautstärke

Fazit

video Testurteil: gut, 73 %; Preis/Leistung: sehr gut

Mit der Cinema SB450 bringt JBL eine schlanke Partnerin für die ultrascharfe TV-Generation auf den Markt. Denn man spricht von der „4K-Ultra-HD-Soundbar“. Sie soll sich an allen drei HDMI-Eingängen auf den aktuellsten Kopierschutz HDCP 2.2 verstehen und somit Bilder in 3840x2160p inklusive HDR-Metadaten durchschleifen. Eingänge stehen also schon ausreichend zur Verfügung. An der HDMI-ARC Buchse schließen wir den TV an und los kann es gehen. Wir stellen fest: Sie schleift die UHD-Signale mit 24Hz und High Dynamic Range (HDR) an den Fernseher durch. Allerdings mit kleinen Start-Schwierigkeiten, wie Tests mit unterschiedlichen Modellen zeigten. Das Bild wurde mit Samsungs UBD-K9500 als Zuspieler beispielsweise erst nach mehreren Versuchen richtig wiedergegeben.​

Wie schon bei den Cinema-Vorgängern fehlt ein Display, welches wir abermals vermissen. Zwar geben aufleuchtende LEDs Auskunft über Betriebszustand und aktivierten Cinema-Mode, sind aber an der Oberfläche des Balkens angebracht und bereits bei geringer Entfernung zum Hörplatz schwer zu erkennen. Regulierungen​ am Pegel des Subs nehmen wir also „nach Gefühl“ vor. Wem das Zusammenspiel mit der schlanken Kollegin je nach Aufstellung im Raum etwas unrund ertönt, kann gegebenenfalls die Phase des Subs um 180 Grad verschieben.

JBL Cinema SB450
© JBL

Auch die Übergangsfrequenz lässt sich regulieren. Zu beachten gilt jedoch, den Regler nicht wie sonst üblich auf 80 Hz, sondern idealerweise 200 Hz einzustellen. Sonst ergibt sich, wie Messungen und Hörtest belegen, eine Lücke zwischen Soundbar und Sub. Der 200-Watt-Quader schiebt aber ordentlich an und leistet seinen Beitrag zum Kino-Feeling. Allerdings empfiehlt sich für ein harmonisches Zusammenspiel eine geringe Lautstärke-Einstellung am Sub selbst, da dieser sonst zu minimalem Dröhnen neigt. Musikfans freuen sich dann über eine neutrale und spritzige Wiedergabe ihrer Lieblings-Hits, die in der unbearbeiteten Stereo-Einstellung am meisten Spaß machen.​​

Die SoundShift-Funktion bei JBL erweist sich immer wieder als äußerst nützlich. Mit nur einem Knopfdruck switchen wir zwischen TV-Klang und den Hits am Handy (via Bluetooth) hin und her. Und via JBL Connect lassen sich dabei sogar noch weitere Komponenten desselben Herstellers integrieren. Was in puncto Streaming fehlt, ist die Einbindung ins Heimnetz via WiFi oder kabelgebunden.​

Fazit

Wie der Name schon verrät, macht die SB450 mit Kinofilmen am meisten Spaß. Bei aktiviertem Surround-Sound vermittelt sie ein sehr gutes Mittendrin-Gefühl. Gekrönt wird das von einem Bild in Ultra HD mit HDR.​

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