Sprachgesteuerte TV-Lautsprecher

Sonos Beam im Test

26.8.2019 von Antonia Laier

ca. 2:25 Min
Vergleich
VG Wort Pixel
  1. Soundbars mit Alexa im Test: Sonos, Hama und Polk im Vergleich
  2. Polk Command Bar im Test
  3. Hama Sirium 4000ABT im Test
  4. Sonos Beam im Test
3 Sprachgesteuerte Sondbars im Vergleich: Sonos Beam
© Sonos

Pro

  • spielt für die Größe beeindruckend kräftig und tief
  • auf 5.1 erweiterbar

Contra

  • kein Bluetooth
  • wenig Eingänge
  • kein dts

Fazit

video Testurteil: gut; Preis/Leistung: überragend; video-Kauftipp; IFA-Highlight

Punktabzüge gab es in den vergangenen Jahren beim Test der Playbar oder der Playbase stets für die fehlende HDMI-Buchse. Doch damit ist jetzt Schluss. Die Kalifornier ermöglichen dank ARC/CEC nun die praktische Interaktion zwischen Fernseher und ihrer neuesten Schaffung, der Beam. Für zwei der im Zuge von Alexas Integration neu eingeführten Features ist dieser Verbindungsweg sowieso Pflicht. 

Ersteres bezieht sich auf die Steuerung eines potenziell am Fernsehgerät angeschlossenen Fire TV-Sticks per Sprache, wie wir das schon zuvor bei polk erfahren haben. Über einen entsprechenden Befehl „Alexa, schalte TV ein/aus“, lässt sich außerdem das Ausgabegerät über CEC mitbedienen, was das zweite Feature ausmacht.

Im Test funktioniert das derzeit noch nicht mit allen TV-Modellen. Insgesamt arbeitet Alexa in der Beam sehr zuverlässig und man kann die Lautstärke auch getrost etwas lauter aufdrehen. Bei den anderen beiden schaltet die forsche Dame da schon früher auf stur, dafür steht aber auch die entsprechende Aktionstaste an der Fernbedienung zur Verfügung. Im Gegensatz zur Command und Sirium wird die Beam im Laufe des Jahres sogar noch Googles Sprache erlernen und fortan zusätzlich auf den Assistant hören. Ein großer Pluspunkt, finden wir!

3 Sprachgesteuerte Sondbars im Vergleich: Sonos Beam
Als einzige smarte Bar im Test hat die Beam eine LAN-Buchse an Bord. USB steht nur für Service-Zwecke zur Verfügung.
© Josef Bleier

Der erste Eindruck zählt

Binnen weniger Sekunden entscheidet das Gehirn über Sympathie oder Antipathie, heißt es. Lässt sich das vom zwischenmenschlichen Verhalten auf den Umgang mit Geräten ableiten, so hat die Beam gute Karten, einen sehr guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Das gilt sowohl für Optik als auch Klang. Ihr 65 Zentimeter langes matt-schwarzes Äußeres mit Akustik-Stoff-Ummantelung gefällt uns gut, und auch haptisch gibt es nichts zu meckern. In Weiß macht sie übrigens fast noch mehr her. 

Sonos setzt auf eine Drei-Kanal-Konstruktion mit eigenem Center. Eher ungewöhnlich, aber (wie der Hörtest zeigt) effektiv: ein mittig platzierter Hochtöner, der für klare Dialoge sorgt. Für die Einrichtung bedarf es zwangsläufig der Sonos-App. Wie üblich funktioniert das tadellos, auch wenn man sich etwas Zeit nehmen muss. Dafür ist im Anschluss aber auch alles – bei Apple-Usern die Einmessung via Tureplay eingeschlossen – startklar. 

Beeindruckend ist ihr starkes Bassfundament trotz fehlendem Subwoofer. Da schlägt sie sich im Vergleich zu polk und hama sehr wacker. Zu verdanken hat sie das zum Teil auch den unterstützenden passiven Strahlern. Der Klang scheint von sehr weit hinter dem TV zu kommen, Details werden akkurat im vorderen Raum platziert. Zu mäkeln gibt es, wenn überhaupt, etwas an der etwas dünnen Stimme im Brusttonbereich, was beim Abspielen von Musik-Content auffällt. 

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Praktisch: Auf ein "richtiges" 5.1-Setup lässt sich die Beam mit weiteren Familienmitgliedern wie dem Subwoofer oder den Play:1 als Surround-Speaker aufstocken. Die Konfiguration erfolgt in der Sonos App und funktioniert mittels WLAN (2,4GHz) oder LAN (5GHz). Aufpassen sollte man beim Anschluss über die digitale Toslink-Verbindung (dank im Lieferumfang beigelegtem Adapter auch möglich). Dann müssen wir im TV-Menü auf PCM-Ton umstellen, da die Beam nur Dolby-Signale dekodiert. Als einzige im Test hat die Beam kein Bluetooth an Bord.

Testsiegel - Sonos Beam
Testsiegel - Sonos Beam
© WEKA Media Publishing GmbH

Fazit

Auch wenn sie die Kleinste im Testfeld ist, kommt sie ganz groß raus. Nur selten ließen uns die ersten Töne nach dem Anschließen schon so positiv beeindruckt zurück, hält man sich die Abmessungen vor Augen. Die Beam spielt natürlich und kräftig auf und behält dennoch bei Musikwiedergabe ihr Feingefühl bei.

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