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Vergleich

Sony KDL43W755C im Test

© Sony

Der Sony KDL 43W755C

Pro

  • viele Smart-TV-Funktionen
  • übersichtliche TV-Guide-App

Contra

  • Ausleuchtung
  • Langsame Navigation im Netzwerk

Fazit

Video Magazin Testurteil: sehr gut, Preis/Leistung: sehr gut

Der auffallend schlanke Fernseher misst an den Rändern gerade mal zwölf Millimeter. Nur im unteren Drittel wird er deutlich dicker. Für diese Schlankheitskur verbannten die Entwickler kurzerhand das 19-Volt-Netzeil in ein separates Gehäuse. In puncto Software agierten sie dagegen nicht so souverän. So gelang es den Ingenieuren monatelang nicht, die USB-Recording-Funktion ins Laufen zu bekommen. Der Fernseher blendet bei Druck auf die Record-Taste lapidar ein: "Wenden Sie sich an die Referenzanleitung."

Mittlerweile soll das wichtige Feature durch ein Software-Update dann doch noch behoben worden sein. Dabei verspricht das neue Betriebssystem auf Android-Basis viel Spaß dank guter Online-Integration. Vorinstalliert sind bereits die wichtigsten Apps: Amazon Instant Video, Netflix, Watchever und viele mehr. Für Kurzweil sorgt ein Besuch im "Gameloft", einer großen Spieleplattform, oder bei Google Play. Dort kann man beispielsweise auch Fremdsoftware runterladen wie die allseits beliebten Media-Plattformen VLC und Plex.

Kontaktfreudig

Das Zusammenspiel mit mobilen Begleitern gelingt auf Anhieb durch Spiegelung des Smartphone-Displays per WLAN oder via Kabel an der MHL-fähigen HDMI-Buchse. Als sehr auskunftsfreudig gibt sich die gelungene iOS- und Android-App "SideView". Sie liefert auf Wunsch tägliche Programmempfehlungen und zeigt auch das EPG übersichtlich an. Darüber hinaus steuert der Nutzer auch den Fernseher damit. Wegen des übersichtlichen Bildmenüs geht auch die Bedienung des Fernsehers mit dem mitgelieferten Geber gut von der Hand. Im kleinen Gehäuse werkeln erstaunlich potente Lautsprecher, die mit "S-Force Front Surround"-Technik im Tontest auch noch recht räumlich klang.

Im Bildtest bestach der Sony mit einer in der Full-HD-Liga sehr guten Vorstellung. Mit seinem hohen In-Bild-Kontrast konnte er sogar mit den teureren Kandidaten gleichziehen. Die X-Reality-Pro-Engine offerierte lebhafte Motive mit feinen Texturen und gleichmäßigen Farbverläufen. Bei Bewegungen zeigt Sony mit Motionflow Glätte 2, Klarheit 1 und Filmmodus "Mittel" die beste Justage.

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