Himmlisches Vergnügen

Sony BDV-L800

1.3.2012 von Stefan Schickedanz und Andreas Frank

ca. 1:00 Min
Vergleich
VG Wort Pixel
  1. Drei Blu-ray-Komplettanlagen im Vergleich
  2. Prozessor-Intelligenz
  3. LG HX906SX
  4. Sony BDV-L800
  5. Samsung HT-D6759W
  6. Fazit
  7. Raumklang-Processing-Verfahren
Sony BDV-L800
Sony BDV-L800 Gesamtwertung: sehr gut 79 %; Preis/Leistung: gut
© Josef Bleier, Stefan Rudnick, Hersteller/Archiv

Pro

  • gute Bildqualität
  • viele Multimedia-Funktionen

Contra

  • nicht ganz neutraler Klang

Sony versucht beim BDV-L800, mit nur zwei Lautsprechern einhüllenden Sound zu erzeugen - also mit einer höchst verträglichen Lösung fürs Wohnzimmer-Ambiente. Nicht wenige werden die stilvolle Anlage sogar als Verschönerung des Raums betrachten. Die Front-Lautsprecher mit umgedrehten Kegeln an der Spitze wirken fast wie Skulpturen.

Die Zentrale, die Verstärker und Player beherbergt, besitzt ganz stilbewusst eine Alu-Front, Sensortasten zur Bedienung und ein seitliches Slot-In-Laufwerk. Der Nutzer kann die Zentrale stellen, liegend platzieren oder an der Wand befestigen.

Frequenzgang Sony BDV-L800
Der nach oben gerichtete Hochtöner zeigt seine Schattenseiten im welligen Frequenzgang. Der Subwoofer ist zudem recht schmalbandig. Dafür punktet die Anlage mit einem breiten Hörfeld.
© Josef Bleier, Stefan Rudnick, Hersteller/Archiv

Um mit nur zwei Lautsprechern Surround-Sound zu erzeugen, ist viel Rechenarbeit nötig. Das Ergebnis ist deutlich wahrnehmbar: Die entstehende Sound-Landschaft ist viel mehr als nur zweidimensional, wie sie ein gewöhnliches Stereo-Set erzeugen würde. Objekte scheinen nicht nur vor, sondern auch über oder neben dem Zuhörer zu stehen. Dennoch gibt es natürlich eine Grenze: Die Klangereignisse bleiben stets im vorderen Teil des Raums, und eine genaue Ortung ist nicht möglich.

Die Rechenarbeit bringt jedoch auch Klangverfärbungen mit sich. Bei der Wiedergabe von Musik-CDs werden deshalb wohl viele auf den Surround-Effekt verzichten. Das System klingt aber auch im Stereobetrieb nicht ganz neutral.

Die Bildvorstellung überzeugt auf der ganzen Linie - egal, ob man 3D-Blu-rays, DVDs oder Internet-Clips abspielt. Zudem bietet das Set viele Multimedia-Funktionen: DLNA-Streaming, WLAN-n und ein Online-TV-Portal. Nur die Wiedergabe von DivX-Videos fehlt und der Nutzer kann maximal vier Ordner-Ebenen auf USB-Speichern nach Medien durchforsten.

Mehr lesen

Chronologische Liste und Netflix-Links

Marvel-Filme- und -Serien: Das ist die richtige Reihenfolge

Neuerscheinungen in der Übersicht

Netflix: Neue Filme und Serien

Vorschau auf Film- und Serien-Highlights

Amazon Prime Video: Neuheiten

Weiter zur Startseite  

Mehr zum Thema

Panasonic SC-BTT770

Vergleichstest

5 Blu-ray-Komplettsysteme im Vergleich

Blu-ray-Komplettsysteme besitzen bereits für weniger als 700 Euro nahezu alle technischen Finessen. Wir haben fünf dieser Wunderpakete mit Player,…

Philips HTS5563

Vergleichstest

Drei Blu-ray-Komplettanlagen im Test

Mehr Leistung für mehr Geld? Wir haben drei Blu-ray-Komplettanlagen aus unterschiedlichen Preisklassen getestet und sagen, wie viel Sie für Ihr Geld…

Philips HTB9550D

5.1-Blu-ray-Anlage

Philips HTB9550D im Test

Die Satellitenboxen der 5.1-Blu-ray-Anlage von Philips strahlen den Sound aus zwei Ebenen in drei Richtungen ab und sollen so besonders raumgreifende…

Harman/Kardon BDS 877

Blu-ray-Anlage

Harman/Kardon BDS 877 im Test

Die Blu-ray-Anlage von Harman/Kardon setzt eher auf Understatement als auf vordergründiges Blendwerk. Wir haben ihre Leistungen unter die Lupe…

Harman/Kardon BDS 680

Blu-ray-Komplettsysteme

Harman/Kardon BDS680 und Teufel Impaq 7000 im Test

Teufel und Harman/Kardon bieten zwei edle Blu-ray-Komplettsysteme an. Wir haben die Anlagen im Testlabor geprüft. Lassen sie echtes Heimkino-Feeling…