Vergleichstest

Sony BDP-S480

14.6.2011 von Andreas Frank

ca. 1:30 Min
Vergleich
  1. Fünf Blu-ray-Player für 200 Euro im Test
  2. Philips BDP5200
  3. Samsung BD-D6500
  4. Sony BDP-S480
  5. LG BD670
  6. Panasonic DMP-BDT110
  7. Standpunkt
Sony BDP-S480
Sony BDP-S480
© Video Homevision

Pro

  • großes Web-Angebot
  • Anbindung an Gracenote

Contra

  • keine Wiedergabe von DivX-Videos
  • hoher Standby-Verbrauch

Sony wappnet seine neue Blu-ray-Player-Flotte mit allerlei Multimedia-Spielereien. Wir haben uns den BDP-S480, den günstigsten Spieler, zusenden lassen, der auch 3D unterstützt. Dass bei Sony persönliche Nutzerdaten gestohlen wurden, fiel beim Test des BDP-S480 nur am Rande auf. Der Video-on-Demand-Dienst "Qriocity" sowie "Music Unlimited" waren zum Testzeitpunkt noch nicht wieder verfügbar. Doch auch ohne diese beiden zum Teil kostenpflichtigen Angebote besitzt der Sony ein umfangreiches Sortiment an Web-Inhalten.

Ob ARD-Tagesschau, ProSieben, Sat.1 oder kabel eins, der Nutzer kann zwischen vielen Sendungen und TV-Kanälen wählen. Damit nicht genug: Exklusiv werden "DFB Highlights" und Konzerte der Berliner Philharmoniker angeboten.

Bildergalerie

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Sony BDP-S480

Der Sony BDP-S480

Selbst ein Web-Browser ist an Bord. Und damit der Nutzer Web-Adressen nicht umständlich über die Fernbedienung eintippen muss, kann er eine USB-Tastatur oder die Smartphone-App "Media Remote" verwenden. Nützlich ist das Handy auch, wenn man es als DLNA-Controller nutzt, um den BDP-S480 mit Medien von Heim-Servern zu beschicken.

Der Sony kann sich auch als DLNA-Client bei Netzwerk-Festplatten bedienen. Vor MKV-Videos oder AVCHD-Camcorder-Aufnahmen macht er nicht halt. Im Gegensatz zu seinen Kontrahenten besitzt er jedoch keine DivX-, sondern eine XviD-Zertifizierung. Die von uns mit dem DivX Plus Converter erstellten DivX-Dateien im DivX-bzw. AVI-Container konnte er daher nicht abspielen.

Unüblich ist auch, dass ein Blu-ray-Player nur maximal drei Navigations-Ebenen auf Servern oder USB-Festplatten unterstützt. Dateien, die sich in weiteren Unterordnern befinden, werden deshalb nicht angezeigt.

Wenn der Sony ein Video abspielt, überzeugt er durch seine Bildruhe. Dabei erhalten Web-Videos durch spezielle Rauschminderungsverfahren (IP Content Noise Reduction) besondere Aufmerksamkeit. Bewegte diagonale Linien, die gern ausfransen, schickt der Sony von DVD äußerst glatt in Full HD zum Fernseher.

Dafür ist die Bildschärfe nicht rekordverdächtig. 3D-Blu-rays bringt er stets sauber zum TV, ohne bei hohen Datenraten ins Stocken zu geraten.

Trotz kleiner Schwächen haben wir dem Sony-Player das Prädikat "Kauftipp" verliehen: Für 180 Euro bietet er ein verblüffendes Bild; zudem punktet er mit der Wiedergabe von SACDs und seinem Multimedia-Angebot.

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