Vergleichstest

Fünf Perspektivkorrekturen im Test

6.11.2012 von Florian Mihaljevic

Verzerrungen in Fotos sind die Regel und nicht die Ausnahme - und eher selten erwünscht. Mit modernen Bildbearbeitungsprogrammen gehören die Störenfriede der Vergangenheit an.

ca. 1:05 Min
Vergleich
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Vergleichstest Perspektivkorrekturen
Vergleichstest Perspektivkorrekturen
© ColorFoto / Screenshot

Software im Test

In engen Straßenschluchten oder Innenräumen ist die Standpunktwahl stark eingeschränkt. Heraus kommen schräg von unten nach oben fotografierte Gebäude - mit entsprechenden Verzerrungen. Das wieder geradezubiegen, erforderte bis vor Kurzem noch den großen Photoshop und entsprechendes Know-how.

Heute beherrscht fast jedes Programm die Perspektivkorrektur - zumindest auf dem Papier. Doch wenn zur Flucht nach oben noch eine seitliche Verzerrung korrigiert werden soll, genügen die gängigen Schieberegler häufig nicht, um wirklich rechtwinklige Ergebnisse zu bekommen. Wichtig: vor der Perspektikorrektur ist fast immer eine Objektivkorrektur nötig.

Ratgeber Photoshop: So arbeiten Sie mit Smart-Objekten

Die meisten modernen  Bildbearbeitungsprogramme bringen dafür Profile mit oder zumindest entsprechende Werkzeuge zur manuellen Korrektur. ColorFoto hat sich einige Spezialisten sowie das perspektivische Freistellungswerkzeug in Photoshop CS6 angeschaut und zeigt, was mit welchem Programm möglich ist.

Fazit

Rechte Winkel sind dank moderner Software kein Problem mehr. Geht es nur um eine Flucht nach oben oder zur Seite, erledigt das heute jedes Bildbearbeitungsprogramm ausreichend gut.

Schwieriger wird es, wenn zusätzlich noch eine zweite Flucht korrigiert werden soll - hier bedarf es eines Spezialisten. Photoshop CS6 erledigt das mit dem perspektivischen Freistellungswerkzeug ausgezeichnet. Besitzer der Vorversion erreichen das Gleiche mit dem kostenlosen Plug-In Perspective Transformations - allerdings nur für Windows.

Komplizierter, aber genauso gut funktioniert das Plug-In zPerspector für Corels AfterShot Pro. ShiftN und PTLens bieten zur Perspektivkorrektur keinen echten Mehrwert gegenüber den Standardwerkzeugen der Bildbearbeitungsprogramme.

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