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Smart Speaker im Test: Sonos One

© Sonos

Der Sonos Smart Speaker spielt ausgewogen, auch wenn sich bei 1 kHz eine Lücke auftut und der Frequenzgang zu den Höhen hin an Welligkeit zunimmt.

Pro

  • kräftiger und warmer Sound
  • Design
  • Stereo-Kopplung
  • Google soll 2018 dazu kommen
  • Trueplay

Contra

  • keine zusätzlicher Ein-/Ausgang
  • kein BT

Fazit

Testurteil: sehr gut; Preis/Leistung: sehr gut; 83 von 100 Punkte

Die Amerikaner waren im Herbst 2017 so ziemlich die Ersten, die mit einem sprachgesteuerten Netzwerk-Lautsprecher auf den Markt kamen. Dabei handelt es sich schlichtweg um eine upgedatete Version des Play:1 – zum gleichen Preis! Hier und da ein wenig am Look gefeilt, vier Touch-Elemente hinzugefügt und sechs Fernfeld-Mikrofone installiert – schon ist der Alexahörige Sonos One fertig. 

Noch in diesem Jahr soll sogar Konkurrent Google folgen. Dann wäre dieser intelligente Speaker der erste seiner Art, der auf beide Betriebssysteme setzt. Zur Installation müssen wir auf die Sonos-App zurückgreifen, mittels derer wir unser Gerät zunächst ins Netzwerk einbinden. Das funktioniert dank Step-by-Step-Anleitung relativ einfach – so kennen wir das auch schon vom Play:1. 

Hier lässt sich dann auch die Verknüpfung zu Alexa einstellen und wir werden aufgefordert, unsere Amazon-Kontaktdaten anzugeben. Für alles Weitere brauchen wir zwangsläufig die Alexa- App, wo wir auch unsere Musik-Dienste auswählen können. Für Sprachbefehle am Sonos One beschränkt sich diese derzeit auf Amazon Music, Spotify und Tune In. 

Lesetipp: Siri, Cortana, Alexa und Google Assistant im Vergleich

Auch sonst müssen wir in puncto Skills ein paar Abzüge machen. Das Tätigen von Anrufen beispielsweise oder das Festlegen von Erinnerungen sind derzeit noch nicht möglich. Dafür reagiert Alexa auf die restlichen Befehle auch bei hohen Lautstärken noch äußerst zuverlässig und mit am besten im Testfeld. 

Sonos One Smart Speaker punktet mit klasse Sound 

Vom ersten Moment an macht das Musikhören mit der stylischen Box Spaß. Denn egal ob feine instrumentale Rhytmen oder dynamische lateinamerikanische Klänge aus unserer eigens angelegten Spotify-Sommer Hitlist – der Sonos One füllt den zirka 40 Quadratmeter großen Showroom mit kräftigem, ausgewogenem Sound. 

Sein eher warmer, einfühlsamer Grundcharakter geht ins Ohr und hinterlässt einfach gute Laune. Im Umkehrschluss geht nur das eine oder andere feinste Detail manchmal unter. Maßgeblich beteiligt am guten Klang sind ein Hoch- und ein Mitteltöner, angetrieben von zwei Class-DVerstärkern. 

Klangtechnisch hat sich zum bewährten Play:1 nichts verändert und wir können außerdem von der bewährten Trueplay-Einmessung Gebrauch machen sowie den Equalizer einstellen. Gut gefällt uns die überarbeitete Sonos-App mit praktischer Schnellzugriff- Leiste am unteren Rand. 

Hervorzuheben ist auch die Möglichkeit der Stereo-Paarung zweier Sonos- Speaker und anschließendem Zusammenschluss mit Playbase oder Playbar sowie Sub zu einem kleinen Heimkinosetup mit Surround-Sound. (Aber Achtung: Die Stereo-Kopplung gelingt derzeit nur mit zwei Ones oder Play1s, aber nicht untereinander.) 

Lesetipp: Sonos Play:3 - All-in-One-Player mit Hi-Fi-Sound

So steuern wir schließlich das komplette Setup via Sprache. Oder eben über die Touch-Bedienung am Sonos One, was gut funktioniert. Übrigens: Wer bereits ältere Sonos- Speaker zu Hause stehen hat, kann diese dank entsprechendem Skill ebenfalls mit Alexa steuern, benötigt dann aber einen Speaker aus der Echo-Familie. 

Fazit

Der Sonos One liefert hier eine gewaltige Show ab – und benötigt im Vergleich zum Echo dabei gar keinen Display. Denn neben seinem modernen und hochwertigen Äußeren überzeugt er mit dynamischen, raumfüllenden Klängen, die auch hohen Lautstärken standhalten. Der kleine Speaker macht einfach Laune! Da lässt sich darüber hinwegsehen, dass einige Alexa-Features noch nicht unterstützt werden. Dafür soll der Assistant kommen!

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