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Praktische Helfer

Smart Speaker im Test: JBL Link 20

© JBL

An der Oberfläche des JBL steht unter anderem ein Pairing-Button für Bluetooth sowie eine Start/Stop-Taste zur Verfügung.

Pro

  • bisher einziger akkubetriebener und wasserdichter Smart Speaker
  • guter Klang für kompakte Größe

Contra

  • keine weiteren Anschlüsse

Fazit

Testurteil: gut; Preis/Leistung: sehr gut; 79 von 100 Punkten

Alleinstellungsmerkmale im Testfeld kann der mittelgroße Speaker des JBL Link-Trios – bestehend aus Link 10, 20 und 300 – gleich zwei aufweisen: Er kann wireless über einen integrierten Akku betrieben werden und ist wasserdicht (gemäß Schutzklasse IPX7)! Sein Äußeres ähnelt dabei den seit Jahren bewährten Bluetooth-Speakern des Audio-Herstellers, der bewusst eine junge Käuferschicht anspricht, die viel und gerne draußen unterwegs ist. 

So macht der Link 20 aufgrund seines robusten Gummigehäuses mit unempfindlicher Stoffbekleidung einen stabilen Eindruck. Zu Hause streamen wir über das Heimnetz und sprechen mit Alexa, draußen greifen wir auf die Bluetooth-Verbindung zurück. Dank 6000 mAh Lithium-Ionen-Akku sogar für zehn Stunden. 

In etwa so lange wie von JBL angegeben hält der Link 20 auch durch. Vier Bedienelemente an der Oberfläche zuzüglich Response-Taste ermöglichen manuelle Einstellungen bei Pegeln jenseits von Googles Gehör. Bei normaler bis lauterer Einstellung werden unsere Befehle aber zuverlässig ausgeführt. An der Rückseite befinden sich eine Power-Taste und die Funktion zur Mikrofon-Stillschaltung. 

Von wegen nur "Home"

 Für seine kompakte Größe liefert der Link 20 wirklich überraschend soliden Sound. Er kann locker mit allen Mitbewerbern auf den kommenden Seiten mithalten und kostet dabei gemeinsam mit Onkyos G3 (und die beiden "Originale" ausgenommen) sogar am wenigsten. 

Nur an Tiefbass fehlt es ihm bisweilen ein wenig, das ist aber im Alltagsgebrauch nicht weiter schlimm. Dafür spielt er umso lebendiger auf und es geht ihm auch bei hoher Lautstärke nicht die Puste aus. Dafür sorgen zwei 5-cm-Treiber. 

Lesetipp: Alexa Skills - Alles, was Sie wissen müssen

Praktisch ist, dass wir (analog zu allen Google-Speakern im Test) über die Home-App eigene Lautsprecher- Gruppen bilden können. Voraussetzung ist Google Chromecast bzw. Assistant. Die Wiedergabe im Test funktioniert synchron und ohne Ausfälle. 

Fazit

Während die meisten Nacheiferer von Echo und Home "lediglich" versuchen, ihre Boxen mit besserem Sound und schickem Design auszustatten, setzt JBL noch einen drauf und integriert einen Akku in das wassergeschützte robuste Äußere. Die nächste Outdoor- Party kann steigen!

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