PCgo-Grundkurs

Schnittstellen, Kassetten, Vorlagen

3.8.2010 von Redaktion pcmagazin

ca. 3:00 Min
Vergleich
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  1. Das müssen Sie über Drucker wissen
  2. Schnittstellen, Kassetten, Vorlagen

3. Über diese Wege kommt das Foto oder Dokument zum Drucker

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Thermosublimations-drucker sind für kleine Fotoformate gut geeignet.
© pcgo

Je nach Druckerausstattung gibt es verschiedene Varianten, das Ausgabegerät mit Druckdaten zu beschicken. Beim Druckerkauf sollte man daher beachten, dass der Drucker die passenden Schnittstellen bietet. Man unterscheidet hier grob zwei Varianten, die kabelgebundene und die kabellose Methode. Als Kabelverbindung sind das aktuell die USB-Verbindung zum PC oder Notebook sowie die Verbindung des Druckers über ein Netzwerk mit einem Netzwerkkabel. Fotodrucker sind zudem oft mit einer sogenannten PictBridge-Schnittstelle ausgerüstet.

Diese erlaubt es, eine kompatible Digitalkamera direkt und ohne den Umweg über den PC per USB-Kabel (liegt den meisten Digitalkameras bei) an den Drucker anzuschließen. Den Druckbefehl löst man dann über das Kameramenü aus. Ältere Drucker oder größere Laserdrucker verfügen oft über eine sogenannte parallele Schnittstelle. Diese Verbindung kann man nur nutzen, wenn der PC oder das Notebook eine entsprechende Ausgangsbuchse bietet.

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Im Profibereich kommen sehr oft großformatige Tintenstrahldrucker zum Einsatz. Hier werden in der Regel großvolumige Tintenbehälter mit dem Druckkopf verbunden.
© pcgo

Diese wird in der Regel als "LPT1"-Schnittstelle bezeichnet. Aktuelle Drucker, besonders für den Heimbereich, werden immer öfter mit kabellosen Schnittstellen ausgerüstet. Dazu zählt beispielsweise die Funkverbindung (Wireless, WLAN, WiFi) zu kompatiblen Netzwerken, PCs oder Notebooks. Besonders bei Fotodruckern der jüngsten Generation ist auch die kabellose Bluetooth- Verbindung integriert. Diese Schnittstelle ist besonders für Besitzer von Fotohandys interessant.

Verfügt das Handy auch über eine Bluetooth-Schnittstelle, lassen sich die Fotos direkt auf den Drucker übertragen. Je nach Druckerausstattung lassen sich die Fotos am Drucker noch mit kleinen Bearbeitungs-Tools formatieren oder retuschieren und dann per Knopfdruck ausgeben. Die meisten Tintendrucker und einige Laserdrucker bieten außerdem die Möglichkeit, über eingebaute Speicherkartenschächte direkt von der Karte zu drucken.

Achten Sie beim Kauf des Druckers darauf, dass er auch Ihre bevorzugte Speicherkarte unterstützt. Über sogenannte USB-Host-Schnittstellen kann man außerdem direkt von kompatiblen USB-Sticks drucken. In der Regel werden hier keine Fotoformate wie beispielsweise JPG unterstützt. Diese Schnittstelle ist oft nur für die Dokumentenformate PDF oder DOC ausgelegt. Auch hier sollten Sie bei Bedarf den Händler fragen oder sich vor dem Kauf im Online-Handbuch bei den technischen Daten informieren. Das Handbuch wird von nahezu jedem Hersteller auf seiner Download-Seite angeboten.

4. Kassetten, Schächte und Vorlagen - so kommt das Papier in den Drucker

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Eine geschlossene Kassette schützt das Druckpapier vor Staub und Licht.
© pcgo

Damit man den Drucker nicht ständig mit Papier "füttern" muss, ist jeder Drucker mit einem kleinen Papierlager ausgestattet. Aus diesem Lager heraus greift sich der Drucker dann automatisch die für den Druckauftrag benötigten Seiten. Einige Drucker bieten dazu eine kleine mechanische Füllstandsanzeige, andere informieren am PC-Monitor oder einem integrierten Display, wenn eine Neubefüllung notwendig ist. Bei den Laserdruckern und Office-Tintenstrahlern hat sich dabei die Papiervorlage in Form einer geschlossenen Kassette durchgesetzt.

Hier ist das Papier in der Regel vor Licht und Staub geschützt, selbst wenn der Drucker längere Zeit nicht in Betrieb ist. Je nach Modellvariante lassen sich oft noch weitere Papierkassetten integrieren. So muss man bei großen Papierdurchsätzen nicht ständig Papier nachlegen. Da Tintendrucker auch schwere Papiere (Fotopapier, Strukturpapiere) verarbeiten, besitzen diese Geräte eine aufrecht ausgerichtete Vorlage an der Rückseite des Gehäuses. Aus dieser Vorlage kann das Papier den direkten Weg nach vorn nehmen und wird nicht durch Umlenkrollen mechanisch beansprucht.

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Eine hintere Vorlage ermöglicht starken Medien einen direkten Papierweg.
© pcgo

Einige Drucker bieten sowohl eine Papierkassette als auch eine aufrechte Vorlage. Hier ist man beim Papiermanagement sehr variabel. Bei Fotodruckern ist in die Papierkassette für A4-Papiere oft eine zusätzliche Vorlage für kleinere Fotoformate integriert. Ist das nicht der Fall lässt sich mit mechanischen Schiebereglern das Standard- Papierfach auf das jeweils vorgelegte Medien-Format anpassen. Ist der Drucker in der Lage, bedruckbare CD/ DVDs zu beschreiben, werden die Rohlinge über einen speziellen Einschub dem Druckwerk vorgelegt.

Auch mit einem Laserdrucker lassen sich Spezialpapiere, so sie für den Laserdruck geeignet sind, bedrucken (Angaben zur Druckereignung auf dem Papierpaket beachten). Hier kann man in der Regel eine Sondervorlage nutzen, die sich an der Vorderseite des Gehäuses befindet (entweder als Schlitz oder zum Ausklappen). Zudem lässt sich dann an der hinteren Seite eine Zusatzablage ausfahren, sodass auch schwerere Medien oder beispielsweise Briefumschläge über den direkten Weg durch den Drucker laufen und nicht umgelenkt werden müssen.

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