Home und Mobile Entertainment erleben
Marantz, Onkyo und Pioneer

Pioneer SC-LX501 im Test

© Pioneer

Pioneer SC-LX501

Pro

  • spielfreudig und spritzig
  • natürlicher Klang
  • neue Bildschirm-Menüs

Contra

  • nur drei HDMI-Eingänge sind HDCP 2.2 kompatibel

Fazit

video Magazin Testurteil: 83% (sehr gut), Preis/Leistung: sehr gut

Der SC-LX501 löst das nur zweiziffrige Vorgängermodell LX59 aus dem Hause Pioneer ab und setzt jetzt auf sieben statt vorherige neun Endstufen, was ihm auch den 400 Euro günstigeren Tarif beschert. Optisch blieb fast alles beim Alten, das (zugegebenermaßen antiquierte) On-Screen-Menü wurde überarbeitet und gefällt jetzt außerordentlich gut! Installation und Einrichtung gelingt im Nu und ohne Komplikationen.

Außerdem wurde die Leistung hochgeschraubt. Hört man das? Ja! Auch wenn wir vom TX-RZ810, was Spielfreude und Dynamik betrifft, schon verwöhnt wurden, setzt der Pioneer noch eins drauf: Eisstürme gewinnen noch etwas an Dramatik und Natürlichkeit, das Gesamtbild wirkt einfach noch stimmiger. Das gilt auch für Set-ups ohne Höhenkanäle.

Mit 5x100 bzw. 144 Watt an 8 bzw. 4 Ohm hat der Pioneer auch zahlentechnisch ordentlich Power unterm Gehäuse-Deckel. Effektiv und was fürs Auge ist die zugehörige App "iControlAV5". Neben Eingängen und Basics wie Lautstärke und Co. lässt sich der Sound-Equalizer sowie das Lautsprecher-Setup auswählen. Auch auf Spotify und zukünftig Deezer und Google Cast lässt sich so zugreifen.

Bildtechnisch ist der Pioneer ausreichend ausgestattet und schleift (allerdings nur an drei von sechs HDMI-Eingängen) Ultra-HD- Signale mit HDR- und somit HDCP-2.2- Kompatibilität durch. Im Vergleich zum Marantz verliert er hier an Punkten, für gewöhnlichen Nutzen reicht das aber vollkommen aus. Und dank integriertem Scaler lässt sich außerdem auf 4K-Bilder hochskalieren. Das meistert der Pioneer wie auch schon der Onkyo dank verschiedener "Superauflösungen" sehr gut.

© Screenshot WEKA / video-magazin

Der Pioneer skaliert 1080p auf 4K. Dabei kann aus vier verschiedenen Modi (Super-Auflösung 0 – 3) gewählt werden. Zu empfehlen: Einstellung „aus“ oder „1“, sonst wirkt das Bild überschärft.

Fazit

Der Pioneer spielt luftig-leicht und schiebt im nächsten Moment bei Action-Szenen mächtig an. Da macht der Heimkino-Abend so richtig Spaß! Dank 3D-Audio Unterstützung gibt es auch von oben auf die Ohren. Und mit dem ein oder anderen Update (wie beim Onkyo) könnte der SC-LX501 bald zum Multifunktions-Held werden.

Mehr lesen

Chronologische Liste und Netflix-Links -

Neuerscheinungen in der Übersicht -

Vorschau auf Film- und Serien-Highlights -

Mehr zum Thema

AV-Receiver

Der AV-Receiver Onkyo TX-RZ800 unterstützt die Formate Dolby Atmos und DTS:X. Wir haben die IFA-Neuheit getestet.
Amazon

Der AV-Receiver Onkyo TX-NR646 ist ab 15:30 Uhr im Amazon-Blitzangebot. Der Preis für den Einstieg in Dolby Atmos könnte sich runden 400 Euro…
AV-Receiver

84,0%
Der SR7011 ist das erste Marantz Modell mit integrierter Multiroom-Technologie, kann aber noch so manches mehr. Wir…
Pioneer, Marantz und Onkyo

Pioneer, Marantz und Onkyo: Wir haben für unseren AV-Receiver Test 2017 drei aktuelle Modelle verglichen. Wer wird Testsieger?
Heimkino

Denon, Pioneer, Yamaha & Co. haben das Thema Multiroom für sich entdeckt. Heos, MusicCast und FireConnect beschallen das ganze Haus. Ein Überblick.