34-Zoll-Bildschirme

Philips BDM3490UC im Test

© Philips

Trotz XXL-Format wirkt das Gerät nicht protzig. Ein Grund dafür sind die schmalen Rahmen. Die Krümmung des Displays fällt mit 3.800 mm weniger stark aus.

Pro

  • 21:9-Breitbildanzeige mit Krümmung
  • stabiler Standfuß
  • gute Lautsprecher
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Contra

  • Ausleuchtung ungleichmäßig
  • keine Höhenverstellung

Fazit

PC Magazin Testurteil: 78 Punkte, Preis/Leistung: sehr gut

Im TV-Bereich bietet Philips bereits verschiedene Curved-Geräte an, im PC-Segment ist der 34-Zöller BDM3490UC das bislang erste und einzige Modell. Der Krümmungsradius des Displays beträgt 3.800 mm, damit ist der Philips weniger stark gebogen als die Geräte von LG (1.900 mm) und Samsung (3.000 mm). Mit über 10 kg "Lebendgewicht" ist der Monitor ein dicker Brocken auf dem Schreibtisch. Das ist nicht verkehrt, denn so ist gleichzeitig für eine sehr gute Standfestigkeit gesorgt. Der Fuß lässt indes nur eine Verstellung der Neigung von -5 bis +20 Grad zu.

Eine Höhenverstellung und eine Drehfunktion fehlen, was für die Ergonomie am Arbeitsplatz ein deutliches Minus bedeutet. Nicht einmal eine VESA-Befestigung für alternative Halterungen ist vorhanden. Punkten kann der BDM3490UC allerdings mit den in den unteren Teil des Fußes eingebauten Lautsprechern. Sie liefern mit 2 x 7 Watt und DTS-Klangverbesserungssystem eine für PC-Monitore sehr ordentliche Beschallung. Wem das nicht ausreicht oder wer die Kollegen im Büro nicht stören will, kann das Audiosignal über einen Kopfhöreranschluss abgreifen.

© Philips

www.philips.de

Vielfältig sind zudem die Schnittstellen: Der Philips bietet neben 1 x DisplayPort 1.2 gleich drei HDMI-Anschlüsse (2 x HDMI 2.0 und 2 x HDMI 1.4). Einer der HDMI-Ports unterstützt MHL. Das dient zur Anzeige des Bildschirminhalts von kompatiblen mobilen Geräten wie Smartphones auf dem großen Bildschirm. Auch vier USB-3.0-Anschlüsse sind vorhanden, allerdings sind diese ungünstig zu erreichen, da sie auf der Displayrückseite angebracht wurden.

Schwächen bei der Bildqualität

Das AH-IPS-Panel löst mit 3.440 × 1.440 Pixeln auf. Im Testlabor messen wir ein ordentliches Kontrastverhältnis von 1.457:1. Die maximale Helligkeit von 250 Candela/m² reicht für normale Büroumgebungen aus, allzu stark sollte störendes Umgebungslicht allerdings nicht sein. Weniger gefallen hat uns die ungleichmäßige Ausleuchtung des Bildschirms. Grauverläufe gelingen dem BDM3490UC nicht so gut wie den Geräten von LG und Samsung. Zudem sind die Farben in der Werkseinstellung etwas zu kalt eingestellt (7391K statt 6500K).

Fazit

Die 21:9-Breitbildanzeige des Philips BDM3490UC beeindruckt, doch der Monitor ist im Vergleich weniger stark gekrümmt, etwas ungleichmäßig ausgeleuchtet und hat Ergonomieschwächen.

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