TV-Test 2016

Philips 49PUK7100

8.3.2016 von Markus Wölfel

ca. 1:40 Min
Vergleich
VG Wort Pixel
  1. 6 Fernseher unter 50 Zoll im Vergleich
  2. LG 49UF8509
  3. Metz Planea 32
  4. Panasonic TX-49CXW754
  5. Philips 49PUK7100
  6. Samsung UE48JU7090
  7. Sony KD-49X8005C
  8. Fazit
Philips 49PUK7100
Philips 49PUK7100
© Josef Bleier

Pro

  • Ambilight
  • flotter Browser
  • Texteingabe mit Fernbedienung

Contra

  • Ausfälle beim TV-Guide
  • Keine Zoom-Funktion beim Media-Player

Fazit

video Magazin Testurteil: sehr gut (85%); Preis/Leistung: sehr gut

Schon in Ausgabe 9/2015 testete video den 49PUK7100. Da ihm inzwischen aber schon etliche Software-Updates gegönnt wurden, lief der UHD-Fernseher erneut im Testfeld mit. Die Hardware ist jedoch dieselbe geblieben.

Das partiell gedimmte UHD-Display des Philips 49PUK7100 unterstützt passive 3D-Technik - vier Brillen liegen mit im Karton. Wichtige HDMI- und USB-Anschlüsse sind in ausreichender Zahl vorhanden. Als pfiffiges Schmankerl bringt der Serie7-Fernseher die praktische Ambilight-Funktion mit. Über sie wird die Rückseite des Philips 49PUK7100 beziehungsweise die reflektierende Zimmerwand so beleuchtet, dass sein Bild größer erscheint. Zudem benötigt der Zuschauer keine weitere Beleuchtung im Raum und kann sicher sein, dass es keine störenden Reflektionen auf der Mattscheibe gibt.

Die Handhabung des 49-Zöllers geht einfach von der Hand. Die Installation ist komplett menügeführt und bietet Infos für Anwender, die sich in dem Metier nicht auskennen. Besonders gut ist der Sendersuchlauf gelungen, denn er bietet eine Auswahl, welche Programme (Pay-TV, HDplus, FreeTV) priorisiert werden sollen. Von dieser Senderorganisation profitiert auch die Aktualisierung der Liste nach einigen Monaten des Betriebs.

Mobile Freizügigkeit

Das Android-TV-Betriebssystem auf dem Philips 49PUK7100 bietet eine gefällige Oberfläche, die stark auf Internetfunktionen getrimmt ist. Android-Nutzer können ihren Account gleich aufs TV übertragen und so im App-Store Programme und Spiele herunterladen. Einzelne Apps lassen sich auf Wunsch mit Zugriffsbeschränkungen belegen. Oft aufgerufene Funktionen landen automatisch in der ersten Zeile des Bildschirmmenüs und können deshalb schnell aktiviert werden.

Etwas hakelig ging es im TV-Guide zu. Offenbar war der Gracenote-Server im Testzeitraum abgestürzt, denn er lieferte keine Daten. Dieses Problem konnte jedoch umgangen werden, indem die Tester im Bildmenü die Datenquelle auf "TV-Sender" umstellten. Im Bildtest gab es hingegen keine Probleme. Nach wie vor bietet der Holländer eine ordentliche Bewegtbild-Darstellung. Leuchtkraft und Schwarzwert liegen bei ihm auf Top-Niveau - so auch der Kontrast.

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