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Sound-Check

Teufel Rockster Air im Test

© Teufel

Ein stabiler Tragegurt und verstärkte Stoßkanten machen den Rockster Air für den mobilen Einsatz tauglich.

Pro

  • integrierter Akku
  • praktisches Mischpult
  • ausgewogener Klang

Contra

  • keine Lichteffekte

Fazit

video-Urteil: gut (74 von 100 Punkten)

Eigentlich erinnert der Rockster Air mehr an einen Gitarrenverstärker als an eine typische Partybox. Und irgendwie liegt man mit diesem Eindruck gar nicht so falsch. 

Denn wenn man das Anschlussfeld auf der Rückseite genauer betrachtet, dann dominieren dort ein Gitarreneingang in Form einer 6,3-mm-Klinkenbuchse und ein Mikrofoneingang in Form einer XLR-Buchse, die sonst vor allem im Profibereich verwendet wird. 

Eine zweite XLR-Buchse dient als Line-out und kann auch benutzt werden, um zwei Rockster Air per XLR-Kabel zu einem Stereopaar zu verbinden. Mit zwei Schaltern unterhalb der beiden XLR-Buchsen lässt sich die Box entsprechend konfigurieren.

Wer genauer hinsieht, findet aber auch einen 3,5-mm-Aux-Eingang und eine USB-Ladebuchse, die darauf hindeuten, dass Teufel beim Rockster Air auch einfache Zuspielmöglichkeiten für Musik vom Smartphone vorgesehen hat.

Dafür ist natürlich Bluetooth prädestiniert, das ebenfalls an Bord ist. Die Box unterstützt sogar den hochwertigen apt-X-Codec, der eine Musikübertragung in CD-ähnlicher Qualität ermöglicht. 

© Teufel

Mit seinem integrierten Mischpult ist Teufels Rockster Air auch für Musiker interessant.

Unter der Schutzklappe auf der Oberseite taucht dann noch ein Mischpult auf, mit dem sich Gesamtlautstärke, Bässe und Höhen sowie die vier Eingangssignale (Bluetooth, Aux-Eingang, Instrument und Mikrofon) getrennt regeln lassen. Das macht den Rockster Air zu einer professionellen Beschallungslösung, die sogar für Musiker interessant ist.

Eine Gesangseinlage mit Instrumentalbegleitung lässt sich damit ebenso realisieren wie DJ-Ansagen bei laufender Musik oder ein Karaokeauftritt – das alles sogar unterwegs und unabhängig von einer Steckdose, denn der Rockster Air verfügt über einen integrierten Akku, der bis zu 30 Stunden autarken Betrieb ermöglicht. 

Das robuste Gehäuse mit verstärkten Stoßkanten und feuchtigkeitsabweisendem Boden sorgt dafür, dass die Box auch härtere Einsätze übersteht. Und mit seinem großzügig dimensionierten Tieftöner und dem Hochtonhorn kann der Rockster Air mächtig einheizen. Auf Lichteffekte muss man dabei aber leider verzichten. 

© video Magazin / Weka Media Publishing GmbH

video Magazin Testurteil: gut

Fazit 

Eine robuste, tragbare Box mit cleverer Ausstattung und sattem Sound. Einfach gut gemacht, das Teil!

Testergebnisse: Teufel Rockster Air

  • Klangqualität: 36 von 50 Punkten
  • Ausstattung: 13 von 20 Punkten
  • Bedienung: 9 von 10 Punkten
  • Verarbeitung: 16 von 20 Punkten
  • Gesamt-Wertung: 74 von 100 Punkten

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