Vergleichstest

Panasonic DMP-BDT310

17.4.2011 von Andreas Frank

ca. 2:00 Min
Vergleich
  1. Netzwerk-Blu-ray-Player im Vergleich
  2. Vernetzte Welt & Fazit
  3. 3D, Netzwerke & Co.
  4. LG BD670
  5. Panasonic DMP-BDT310
  6. Samsung BD-D6900

Der Perfektionist

Digital Tube Sound, Touch-free Sensor und Pure Audio on HDMI: So nennt Panasonic die einzigartigen Features seines neuen Topmodells DMP-BDT310. Aber was steckt dahinter?

Panasonic DMP-BDT310
Der Panasonic DMP-BDT310
© Video Homevision

Panasonic hat uns in diesem Jahr als erster der großen TV-Hersteller einen Blu-ray-Player der neuen Generation geschickt. Und wir waren im vergangenen Test vom DMP-BDT110 für 200 Euro vollends begeistert.

Die Grundausstattung des für 300 Euro erhältlichen größeren Bruders DMP-BDT310 ist identisch: Er greift wahlweise auf DLNA-Server oder auf freigegebene Ordner im Netzwerk zu. In Kürze wird es zudem eine Steuer-App für iPhone und iPod touch geben.

Und beide bieten über eine optional erhältliche Web-Cam die Möglichkeit, per Skype über das Internet zu telefonieren. Selbst wenn der Besitzer den Player gar nicht nutzt, kann er dann Video-Anrufe annehmen. Dafür verbraucht der DMP-BDT310 im notwendigen Standby-Modus 5,2 Watt.

Beeindruckendes Bild

Panasonic-Blu-ray-Player
Die neuen Menüs der Panasonic-Blu-ray-Player überzeugen mit ansprechendem Design und schneller Bedienung. Einfach den Cursor in eine Richtung bewegen, und schon landet man im gewünschten Untermenü.
© Video Homevision

In beiden 3D-Modellen steckt ein erstklassiger Bildprozessor. So detailreich und kräftig wirken Blu-ray-Filme auf kaum einem anderen Player. Über die drei Regler "Chroma-Prozess", "Detailschärfe" und "Super-Auflösung" lässt sich die wahrgenommene Schärfe bestimmen.

Aber Vorsicht: Zu viel des Guten hinterlässt einen kleinen, unschönen Saum an harten Objektkanten! Zudem bietet der Prozessor die Möglichkeit, 2D-Inhalte in dreidimensionale Bilder umzuwandeln.

Beide Player verstehen sich auch vorzüglich auf Web-Videos, indem sie die Methoden, die sie auf DVD-Quellen anwenden, auf die Internet-Filmchen übertragen. Zudem haben die Entwickler es geschafft, den schlecht codierten Clips möglichst viele Details zu entlocken. Das gelingt zwar, aber Wunder darf man nicht erwarten.

Panasonic hat seinem Topmodell auch einige einzigartige Funktionen spendiert. "Digital Tube Sound" versucht, den warmen Klang von Röhren nachzuahmen. Dieses Feature war zwar auch schon im Vorgänger BDT-300 vorhanden, doch sind jetzt drei weitere Modi zu den bestehenden drei hinzugekommen, um die charakteristischen harmonischen Verzerrungen so anzupassen, wie sie die Röhren-fans lieben.

Ihnen wird wahrscheinlich auch die Funktion "Pure Audio on HDMI" gefallen. Sie versucht, die systembedingten Datentaktschwankungen bei der Audio-Übertragung über HDMI zu minimieren.

Mit zwei HDMI-Ausgängen hat Panasonic nochmals an den guten Ton gedacht: Alte Receiver (nach HDMI-1.3-Standard) können 3D-Signale nicht verarbeiten. Wenn ein 3D-Blu-ray-Player nur einen HDMI-Ausgang besitzt, bleibt einem also nur übrig, den einen HDMI-Ausgang mit dem Fernseher zu verbinden. Dem Receiver bleibt dann nur der elektrische oder optische Digitalton-Ausgang.

Helligkeitsfrequenzgang
So soll es sein: Der Helligkeitsfrequenzgang (schwarz) fällt erst spät ab, was ein Indiz für ein scharfes Bild ist. Der Farbfrequenzgang (rot) wird schön abgefiltert. Störende Moire-Effekte sind so minimal.
© Video Homevision

Den HD-Audio-Ton der Blu-ray kann man in diesem Fall nicht mehr nutzen. Der DMP-BDT310 leitet deshalb mit einem HDMI-Ausgang die 3D-Bilder an den Fernseher. Der zweite versteht sich mit alten Receivern und versorgt ihn gegebenenfalls mit HD-Audio-Ton.

Es gibt auch etwas zum Spielen am Panasonic BDT310: Der "Touch Free Sensor" öffnet und schließt die Disc-Lade, indem der Nutzer in geringem Abstand mit der Hand quer über den Player fährt.

Der Panasonic ist damit das optimale Gerät für Personen, die sich perfektes Bild und beeindruckenden Digitalton wünschen.

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