Besser fernsehen

Grundig 65GOS9799 und LG OLED65C7D im Test

25.8.2017 von Roland Seibt und Karl-Gerhard Haas

ca. 1:40 Min
Vergleich
VG Wort Pixel
  1. OLED-TV Test 2017: Wir verraten, welcher Fernseher überzeugt
  2. LG OLED 65 E 7 V im Test: 6000 Euro
  3. Metz Novum 65 im Test: 7000 Euro
  4. Panasonic TX-65 EZW 954 im Test: 5500 Euro
  5. Sony KD-55 A 1 im Test: 4000 Euro
  6. Grundig 65GOS9799 und LG OLED65C7D im Test
  7. LG OLED65W7V und Panasonic TX-65EZW1004 im Test
  8. Philips 55POS901F und Sony KD65A1 im Test
  9. Hintergrund: Das ist OLED
Grundig 65GOS9799
Grundig kann auch Netflix (in 4K) und hat dem Dienst eine Taste auf der vorbildlich gestalteten und präzise tastenden Fernbedienung gegönnt.
© Grundig

Pro

  • wertige Verarbeitung
  • 3D
  • sattes Schwarz
  • HDR
  • Doppeltuner mit Sat-IP / Unicable
  • leichte Bedienung

Contra

  • kein Hybrid Log Gamma

Fazit

Testurteil: sehr gut; Preis/Leistung: gut 90%

Grundig 65GOS9799 // 6000 €

Für den OLED-TV aus der edlen „Fine Arts“-Serie konnte sich Grundig noch die letzten Panels mit 3D-Polfilterscheibe sichern und ist neben Loewe und Metz damit die einzige Quelle für Fans der tiefgründigen Filmeffekte. Die Entspiegelungsschicht wirkt bekannterweise leicht lila, was man im Betrieb jedoch nicht bemerkt. Mit Doppeltuner, sogar inklusive Unicable und SAT>IP,  ist Grundig die besondere Gunst der  Menschen sicher, die tatsächlich  fernsehen wollen. 

Sehr positiv fällt  die Senderverwaltung, -Auswahl –  und eigentlich die gesamte schnell reagierende Bedienung auf. Ordentlich übersichtlich und nicht überfrachtet, dazu mit vorbildlicher Fernbedienung, klappt alles intuitiv. Die Bildqualität der Tuner scheint ein wenig zu hart, flächig und klar, über HDMI ist alles top. Zu unserem Testzeitpunkt war HDR-10 bereits implementiert, HLG jedoch noch nicht.

HDTV zeigte exzellent abgestimmte Farben, sogar, was Pegel und kritische Nuancen betraf. In HDR wurden sogar Metadaten korrekt umgesetzt, um je nach Mastering der Quelle mehr Brillanz und Farben zu bieten. Mit 650cd ist der Grundig genauso brillant und bunt, wie alle Mitbewerber, die ein neueres OLED-Panel einsetzen, das dann aber nur 2D kann. In edler Metallverarbeitung ist der Grundig dazu ein Schmuckstück.

LG OLED65C7D
Neben Netflix kommt eine Direkttaste für Amazon hinzu. Mikrofon und Mausfunktion bleiben entscheidende Bonusfeatures.
© LG

Pro

  • Dolby Vision und Dolby Atmos
  • exzellente Farben und hohe Dynamik
  • gute Sprachsuche
  • flaches Design

Contra

  • kein 3D

Fazit

Testurteil: überragend; Preis/Leistung: sehr gut 90%

LG OLED65C7D // 5000 €

Der koreanische Systement wickler der OLED-Panels hat die längste Erfahrung mit der Technik und bringt gleich fünf Modellreihen (W, G, E, C, B) auf den Markt. Die unterscheiden sich hauptsächlich in Verarbeitung, Klang und Ausstattung. Mit Doppeltuner und Metallfuß, aber ohne Echtglas oder Wallpaper-Look bleibt das Design hochwertig, der Fokus liegt aber auf Bildperformance und dem Run auf neue Qualitäts-Technologien. LG führt diesen an mit der ersten Umsetzung von Dolby Vision, HLG und Technicolor-HDR. Dazu bezeichnet sich das Soundsystem als „Dolby Atmos“, was aufgrund fehlender Höhenlautsprecher natürlich rein virtuell funktionieren muss – oder über den Audio-Return-Channel. Bis hin zu einer Klangkalibration über das Sprachsuche-Mikrofon hat der LG wirklich alles an Funkionen, was man sich nur vorstellen kann. Und Hunderte Features wären überhaupt nicht bedienbar, würde nicht alles über moderne Bildschirmmenüs mausgesteuert aktiviert. Wer sich schnell an die bewegungsaktive Magic Remote gewöhnt, bekommt Smart-TV in ausführlicher Gänze mit ausufernden Spielmöglichkeiten. Bleibt nur zu erwähnen, dass LG als einziger Hersteller eine langjährige Erfahrung mit OLED-Panels hat und wie kein zweiter weiß, wie man perfekte Bilder aus den Pixeln zaubert.

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