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Makroobjektive

Sigma EX 2,8/180 mm DG OS HSM Macro

© Sigma

Sigma EX 2,8/180 mm DG OS HSM Macro

Was ist ein Makroobjektiv - und wofür braucht man es?

Um einen Gegenstand aus nächster Nähe fotografieren zu können, muss das Objektiv noch scharfstellen können, wenn man schon sehr nah herangeht. Objektive die das kennen, heißen Makro. Sie sind speziell für extreme Nahaufnahmen gerechnet, geben aber auch in fast jeder anderen fotografischen Situation eine hervorragende Figur ab.

Zwar bringen auch Nahlinsen kleine Dinge groß aufs Bild, aber früher oder später kauft sich jeder, der gerne Nahaufnahmen macht, ein Makroobjektiv, das stufenlose Abbildungen vom der Ferne bis zum Maßstab 1:1 erlaubt. Und zwar eine Festbrennweite, da gibt es keine zwei Meinungen. Deren Abbildungsleistung ist im Vergleich zur Nahlinse Klassen besser.

Welche Makroobjektive gibt es?

Makroobjektive gibt es mit unterschiedlichen Brennweiten. Mit einem 50- oder 60 Millimeter-Makro muss man sich der "Beute" viel mehr nähern als mit einem 100 Millimeter-Makro. Noch längere Makrobrennweiten erlauben auch noch größeren Abstand. Mit der Brennweite und dem Arbeitsabstand wächst aber auch die Gefahr des Verwackelns, so dass Bildstabilisator oder Stativ dann eigentlich Pflicht sind.

Viele Makroobjektive von praktisch allen Herstellern gehören aufgrund ihrer natürlichen Abbildung zu den Spitzenreitern im Objektiv-Testfeld von ColorFoto. Nicht umsonst setzt das ColorFoto-Testlabor solche Optiken bevorzugt ein, wenn es darum geht, die Abbildungsleistung einer Kamera zu messen - weil die Abbildungsleistung des Objektivs kein limitierender Faktor ist.

Lichtstärke nicht entscheidend

Eine hohe Lichtstärke ist bei einem Makroobjektiv nicht zwangsläufig von Nutzen. Um eine bessere Tiefenschärfe zu erreichen, verwendet man oft eine kleinere Blende, etwa 11 oder 16. Bei geöffneter Blende beträgt die Tiefenschärfe nämlich nur Millimeter.

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