Vor- und Nachteile im Vergleich

Convertible: Der Allrounder

© Dell

Wer sich zwischen Notebook und Tablet nicht entscheiden kann, liegt vielleicht beim Convertible richtig.

Sie möchten ein Notebook? Und ein Tablet möchten Sie auch? Dann nehmen Sie doch ein Convertible, denn damit haben Sie beides in einem. Auf diese schlichte Formel könnte man diese Geräteklasse herunterbrechen. Grundsätzlich gibt es übrigens solche Convertibles, bei denen sich die Tatstaur unter das Display klappen lässt oder solche, bei denen beide Teile komplett voneinander getrennt werden. Letztere Geräte werden Detachables genannt, was so viel heißt wie "abnehmbar".

Worauf man achten sollte 

Bei Convertibles ist eine gute Verarbeitung Pflicht – fast noch mehr als bei Notebooks. Der Grund ist die Mechanik des Scharniers, die ein tausendfaches Umklappen um 360 Grad ermöglichen muss. Gleichzeitig dürfen die innerhalb oder neben den Scharnieren verlaufenden Kabel nicht ermüden oder gar brechen. Nichts destotrotz bieten fast alle nahmhaften Hersteller auch sehr preiswerte Convertibles an, die nicht teurer sind als ihre Notebook-Brüder. Das ist umso erstaunlicher, weil ja auch eine Touchfunktion vorhanden ist, die bei den meisten Notebooks fehlt. Beachten sollte man allerdings unbedingt, dass die meisten Einstiegs-Convertibles von einem Intel Atom-Prozessor angetrieben werden. Trotz des vielversprechenden Namens gehört der Atom aber eher zu den gemächlichen Vertretern seiner Zunft.

© Lenovo

Das Scharnier des Lenovo Miix 720 sorgt für einen sicheren Stand auf dem Schreibtisch.

Besser sollte man auf ein Gerät mit Core i3, i5 oder i7 setzen beziehungsweise deren mobilen, Strom sparenden m-Variante, sonst wird man möglicherweise auf Dauer eher nicht glücklich. Diese schnelleren Convertibles werden dann allerdings auch schon recht zügig teuer, aber Qualität hat und hatte bei Computern ja immer schon ihren Preis. Das ist leider so. 

Was die Aufrüstbarkeit anbelangt, so stößt man bei Convertibles sehr schnell an seine Grenzen. Zumeist lässt sich, wenn überhaupt, bestenfalls der Arbeitsspeicher erweitern, und auch das ist eher die Ausnahme als die Regel. Man sollte sich also bereits beim Kauf für die Geschwindigkeitsvariante entscheiden, mit der man die nächsten Jahre auskommt. Wer allerdings in ein qualitativ hochwertiges und leistungsstarkes Convertible investiert, der bekommt in der Tat einen Allrounder, der sich für jede Aufgabe bestens eignet. So arbeitet man einerseits so bequem wie mit dem Notebook, surft aber so komfortabel wie mit einem Tablet. Zudem kann man einen Stift nutzen, der beispielsweise die Eingabe in Formulare erleichtert und das Zeichnen auf dem Display viel präziser macht als dies mit dem Finger der Fall ist. Schnittstellen haben Convertibles je nach Modell mehr oder weniger viele, doch zur Not hilft ein Adapter weiter wie beispielsweise das Modell unten im Bild.

© HP

Dieser Adapter von HP erweitert die begrenzte Schnittstellenauswahl mancher Rechner.

Vor- und Nachteile

Kein mobiler Rechner ist so flexibel nutzbar wie ein Convertible. Sehr wichtig ist die mechanische Qualität.

Vorteile

  • Zwei Geräte in einem: Ein Convertible ist Notebook und Tablet in einem und daher besonders praktisch. 
  • Tastatur komplett abtrennbar: Bei einem Detachable können Sie die Tastatur komplett abtrennen und wenn Sie möchten nur das Tablet mitnehmen. 
  • Perfektes Zeichenbrett: Das Display des Convertibles liegt flach. Darauf kann man dann perfekt zeichnen. 

Nachteile

  • Keine Aufrüstbarkeit: Anders als Notebooks lassen sich Convertibles kaum auf- oder umrüsten. 
  • Kein optisches Laufwerk: Optische Laufwerke für CD/DVD/Blu-ray sind in Convertibles nicht verbaut.

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