Spiegelreflexkameras und Spiegellose

Nikon D7500 im RAW-Test

28.12.2017 von Sabine Schneider

ca. 1:45 Min
Vergleich
VG Wort Pixel
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Nikon D7500 Kamera vorne
Top-Technik Die D7500 hat Sensor und Bildprozessor von der D500 übernommen. AF-System und Ausstattung des Bodys sind jedoch einfacher.
© Nikon

Die Top-Bildqualität der professionellen D500 im günstigeren Gehäuse – dafür steht die Nikon D7500. Beide Modelle arbeiten mit dem neuen 20,9-MP-APS-C-Sensor aus der D500. Dieser tiefpasslose Sensor punktete zuletzt gerade bei schwachem Licht. 

Ebenfalls aus der D500 kennt man das leistungsstarke Zusammenspiel mit dem Expeed-5-Bildprozessor, der neben rasanten Autofokuszeiten nun auch bei der D7500 regulär ISOEmpfindlichkeiten von ISO 100 bis 51 200 ermöglicht und dem Fotografen im erweiterten Modus sogar die Wahl von ISO 50 bis 1 640 000 lässt. Auch bei anderen Spezifikationen tischt die D7500 kräftig auf: So gehören ein Belichtungssensor mit 180 000 Pixeln, 4k- Videoaufzeichnung und ein klappbares Touch-Display zu ihrer Ausstattung.

Per Fingertipp kann man das Einstellmenü bedienen – das kann die D500 noch nicht. Der 100 %-Prismensucher mit einer effektiven 0,63-fachen Vergrößerung zeigt ein klares und helles Bild. Die D7500 kann Videos in 4k mit 3840 x 2160 Pixeln mit wahlweise 24p, 25p oder 30p inklusive Stereoton aufzeichnen.

Das Gehäuse, das in flacher Monocoque-Bauweise gefertigt und weiterhin gegen Spitzwasser abgedichtet ist, wiegt ohne Objektive 720 g. Dank zahlreicher Direkttasten und einem beleuchteten Schulterdisplay hat man schnell das Gefühl, eine wendige Profi-Kamera in der Hand zu halten.

Nikon D7500 Kamera oben
Mit der D7500 bietet Nikon eine ausgereifte Mittelklasse-SLR, die vieles vom Top-Modell D500 übernommen hat.
© Nikon

Bildqualität

Mit dem 21-MP-Sensor und 5-Expeed- Bildprozessor erzielt die D7500 schon in der JPEG-Einstellung sehr gute Ergebnisse: Zwar ist die Grenzauflösung etwas niedriger als bei 24-MP-Modellen, doch die D7500 kann die maximale Auflösung länger beibehalten und entschädigt mit niedrigem Rauschen und höherer Dynamik. 

Im RAW-Format steigt die Auflösung um ca. 170 LP/BH (ISO100) und bleibt bis ISO1600 erhalten. Die Kantenaufsteilung ist schwächer ausgeprägt, die Texturwerte verbessern sich ebenfalls, wenn auch die DL-Kurven vermuten lassen, dass die Nikon selbst bei RAWs die Kontraste verstärkt. 

Bei ISO 100 ist auch das Rauschen kein Problem, bei höheren Empfindlichkeiten steigt es erwartungsgemäß, dann wirken die Bilder ohne Rauschunterdrückung zu körnig. Sowohl die LR2- als auch die LR3-Einstellungen liefern gute Ergebnisse, sodass die Nikon D7500 eine der wenigen Kameras im Test ist, wo diese Entscheidung zur Geschmackssache wird.

colorfoto Testsiegel Kauftipp APS-C
Diese Kamera erhält von der Colorfoto-Redaktion den "APS-C"-Kauftipp.
© Colorfoto

Fazit 

Mit der D7500 bietet Nikon eine ausgereifte Mittelklasse-SLR, die vieles vom Top-Modell D500 übernommen hat. Das handliche Gehäuse beherbergt einen guten Sensor und eine solide Ausstattung. Schon im JPEG-Format hat die Nikon einen Kauftipp verdient. Mit RAW legt sie weiter zu – vor allem bei höheren ISO Stufen – und holt sich den Kauftipp APS-C.

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