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NetCologne Net TV, M-Net TV Plus und EWE TV Home im Test

NetCologne Net TV 

© Screenshot WEKA / video

Auch das IPTV-Angebot von NetCologne basiert auf der B2B-Plattform von Zattoo.

Neu in diesem Jahr haben wir auch regionale Anbieter (beziehungsweise Angebote mit einem Marktanteil unter zwei Prozent) mit getestet. So lassen sich VDSL-Anschlüsse des im Raum Köln/Bonn aktiven Anbieters NetCologne um das Zusatzangebot "Net TV" erweitern.

Für 9,99 Euro/Monat gibt es rund 80 TV-Sender, davon rund 20 in HD. Gegen Aufpreis von 6,99 Euro/Monat kommen auch die privaten Programme sowie einige weitere Pay-TV-Sender in HD-Qualität dazu. 

Wie das obenstehend beschriebene neue 1&1-Angebot basiert auch "Net TV" auf der B2B-Plattform von Zattoo. Für den Empfang bieten die Kölner eine eigene Set-Top-Box an, zusätzlich beziehungsweise alternativ ist der Empfang aber auch auf AppleTV oder FireTV sowie per Smartphone-App möglich.

Die Messwerte zeigen ähnliche Ergebnisse wie schon bei 1&1: Die Bildqualität bekommt zwar noch die Note "sehr gut", fällt aber klar hinter Telekom und Vodafone zurück. Auch die gemessenen Start- sowie Zapping-Zeiten samt Fehlerraten könnten bessere Ergebnisse zeigen.

Testurteil für NetCologne Net TV: befriedigend (67 Prozent); Preis/Leistung: befriedigend

EWE TV Home

© Screenshot WEKA / video

EWE „TV Home“ basiert auf Zattoo B2B und bietet schon im Basispaket rund 100 Sender.

Die "Energieversorgung Weser-Ems" bietet zwischen Ems und Elbe, in Brandenburg und auf Rügen VDSL- und Glasfaserleistungen an. Für 9,99 Euro/Monat gibt es dazu den Zusatzdienst "TV Home". Auch EWE nutzt dafür die B2B-Plattform des Schweizer Anbieters Zattoo.

Geliefert werden rund 100 TV-Sender, davon rund 20 in HD. Für weitere 5,99 Euro/Monat lässt sich die Option "HD plus" hinzu buchen, die das Angebot um Privat- und Pay-TV-Programme auf insgesamt 68 HD-Sender erhöht.

Neben der von EWE gelieferten Set-Top-Box werden auch AppleTV und FireTV unterstützt. Im Heimnetz lässt sich ein Basis-Programmpaket via Smartphone-App sogar kostenlos empfangen.

Die Messergebnisse zeigen ein ähnliches Bild wie auch die anderen Dienste auf Basis der Zattoo-B2B-Plattform: Die Bildqualität liegt auf demselben Niveau wie bei 1&1, NetCologne und M-net, die Startup-Zeiten der Set-Top-Box sind auffällig lang und auch fürs Zapping gönnen sich Hardware und Dienst zu viel Zeit. Noch deutlicher werden diese Probleme auf Breitbandleitungen unter Last.

Testurteil für EWE TV Home: befriedigend (66 Prozent); Preis/Leistung: befriedigend

M-net TV Plus 

© Screenshot WEKA / video

Bei „M-net TV plus“ gibt es bereits im Basispaket ein großes Angebot von 40 HD-Sendern.

Das Versorgungsgebiet des Münchener Anbieters umfasst die bayerische Landeshauptstadt, den Großraum Ulm, weitere Regionen in Bayern sowie den Main/Kinzig-Kreis in Hessen.

Zu den dort angebotenen VDSL- und Glasfaserleitungen lässt sich für 9,90 Euro/Monat "TV plus" zubuchen. Das Basisangebot umfasst rund 100 Sender, von denen bereits etwa 40 in HD angeliefert werden. Ein zusätzliches HD-Paket für 4,90 Euro/Monat erweitert die Liste um 18 weitere Privat- und Pay-TV-Sender in HD. Zudem sind verschiedene Fremdsprachenpakete buchbar.

Auch dieses Angebot basiert auf der B2B-Plattform von Zattoo und lässt sich somit per "TVplus-Box", AppleTV, FireTV sowie per Tablet oder Smartphone empfangen. Wieder zeigen die Messwerte ein durchwachsenes Bild: Die Bildqualität bekommt die Note "sehr gut" und liegt auf demselben Niveau wie bei den anderen Zattoo-B2B-basierten Kandidaten 1&1, NetCologne und EWE. Ebenso lassen jedoch Start- und Zapping-Zeiten der Set-Top-Box zu wünschen übrig, und wir beobachteten erhöhte Fehlerraten.

Testurteil für M-net TV Plus: befriedigend (64 Prozent); Preis/Leistung: befriedigend

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