Synology, QNAP, Asustor und Thecus

Qnap TS-431P im Test

© Qnap

Qnaps günstige 4-Bay-NAS holt sich mit hoher Funktionalität, bester Ausstattung und höchster Übertragungsleistung den Test- und Preis-Leistungs-Sieg.​

Pro

  • Zwei LAN-Ports
  • Ausfallsicherer Energiesparzeitplaner
  • Lautstärke

Contra

  • Hoch- und Herunterfahren dauert lange

Fazit

PC Magazin Testurteil: sehr gut (85 von 100 Punkten); Preis/Leistung: sehr gut

Bei der TS-431P von Qnap werden die HDDs bequem von vorne über einzelne Laufwerksschienen eingebaut bzw. eingeschoben. Das Setup erfolgt per Tool, App oder Browser, wobei man sich auch gleich für eine Qnap-ID registrieren sollte. Denn diese ist später für den komfortablen Fernzugriff auf die NAS via CloudLink zwingend erforderlich. Wie alle anderen Testkandidaten haben wir auch die TS-431P als statisches RAID-5-Volume konfiguriert. Wer die Volume-basierte Snapshot-Funktion der NAS nutzen möchte, muss beim Setup einen Speicher-Pool mit Thick- oder Thin-Volumes anlegen. Verschlüsseln lassen sich bei Qnaps TS-431P aber nur komplette Volumes, wenn diese neu angelegt werden.

Sehr schön: Die QNAP-NAS verfügt als einziges Gerät im Testfeld über zwei LAN-Ports, die nicht nur für Link Aggregation verwendet werden können. Alternativ lässt sich die NAS darüber auch an zwei voneinander getrennte Netzwerksegmente anschließen – mit den jeweils gewünschten Diensten.

© Qnap

QBoost heißt Qnaps neue NAS-Reinigungsfunktion, die sich über das putzige Roboter-Icon aktivieren lässt.

Sehr gut gefallen hat uns außerdem, dass die Qnap-NAS einen ausfallsicheren Energiesparzeitplaner besitzt. Die NAS fährt also auch dann nach Zeitplan hoch, wenn die Stromversorgung während ihrer Ruhephase vorübergehend unterbrochen war. Das ist wichtig, wenn man im Urlaub oder auf  Geschäftsreise dringend wichtige Daten von der Netzwerkfestplatte benötigt. Bei den Übertragungsraten im LAN reizt die QNAP-NAS, ebenso wie das Gerät von Synology, die maximal mögliche Transferrate im 1-Gbit-LAN voll aus. Auch der Schallpegel im Leerlauf ist mit 30,8 dB(A) für eine 4-Bay-NAS relativ leise und für manchen noch wohnzimmertauglich.

Allerdings benötigt die QNAP-NAS sehr lange zum Hoch- oder Herunterfahren. Nach dem Einschalten vergehen rund sieben Minuten, und für das Herunterfahren genehmigte sich das Gerät mitunter bis zu fünf Minuten – das ist schon wahrlich trantütig. Wer die NAS per Energiezeitplan steuert, sollte darum durchaus ein Zeitfenster von gut sieben Minuten für den Boot-Vorgang einplanen.

© pc-magazin.de

Die Qnap TS-431P konnte in der Gesamtwertung am Meisten überzeugen und geht aus dem Vergleich als Testsieger heraus.

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