Acer vs. AOC, Asus, Dell, Samsung und Viewsonic

Gaming-Monitor Test 2018: 6 WQHD-Bildschirme im Vergleich

31.7.2018 von Manuel Masiero

Im Gaming-Monitor-Test treten sechs Modelle zwischen 500 und 750 Euro an. Die Test-Bildschirme kommen von Acer, AOC, Asus, Dell, Samsung und Viewsonic.

ca. 1:50 Min
Vergleich
VG Wort Pixel
  1. Gaming-Monitor Test 2018: 6 WQHD-Bildschirme im Vergleich
  2. Acer Predator Z321QU im Test
  3. Agon AG322QCX im Test - Der Testsieger
  4. Asus ROG Strix XG32VQ im Test
  5. Dell Alienware AW3418HW im Test
  6. Samsung C32HG70 im Test
  7. Viewsonic XG3240C im Test
27-Zoll-Monitore im Test
Im Vergleich treten 6 Gaming-Monitore zwischen 500 und 750 Euro gegeneinander an. 
© PC Magazin / shutterstock

Anders als ein Standard-Monitor vermittelt ein Display mit gewölbter Oberfläche Gamern viel mehr das Gefühl, direkt Teil des Geschehens zu sein und sorgt so für ein wesentlich intensiveres Spielerlebnis. Preislich besonders interessant sind derzeit solche "Curved"-Geräte, die eine WQHD-Auflösung und ein VA-Panel mitbringen. 

Denn wie der Test zeigt, muss man selbst für 31,5 Zoll große Monitore nicht mehr als 500 Euro ausgeben und bekommt trotzdem alle wichtigen Gaming-Features geboten. Käufer müssen nur darauf achten, dass ihr Wunsch-Monitor je nach Grafikkarte AMD FreeSync oder Nvidia G-Sync unterstützt. Dann wird der Spielspaß auch nicht von Rucklern oder Bildstörungen getrübt.

Testverfahren Gaming-Monitore

Jeder Gaming-Monitor muss sich in fünf Testkategorien beweisen: Bildqualität (60 %), Ergonomie (10 %), Ausstattung (10 %), Energieeffizienz (10 %) und Service (10 %). Für die Beurteilung der Bildqualität messen wir Helligkeit, Kontrast und Farbtemperatur aus zahlreichen Blickwinkeln. Zur Analyse verwenden wir das Spektralradiometer CS-2.000 von Konica Minolta und die Software CalMAN Studio. 

In die Bildqualitäts-Wertung fließen auch Gaming-relevante Features wie die Reaktionszeit und der Input-Lag mit ein. Bei der Ausstattung zählen neben den Schnittstellen Extras wie Lautsprecher oder ein USB-Hub. Um bei der Ergonomie-Wertung möglichst viele Punkte einzufahren, sollte ein Monitor höhenverstellbar sowie dreh- und neigbar sein und ein flimmerfreies Bild erzeugen.

Die Effizienz bewerten wir anhand der Lichtleistung pro Watt. Auch die Leistungsaufnahme im Betrieb sowie im Standby wird bei dieser Wertungskategorie berücksichtigt. Beim Service bewerten wir die Garantiedauer.

Minolta CS 2.000
Das Spektralradiometer CS-2000 ermittelt präzise Werte für Helligkeit, Kontrast und Farbtemperatur.
© Minolta

Experten-Meinung 

Auflösung und Bildwiederholrate – von beidem kann man als Spieler eigentlich gar nicht genug bekommen. Da kommen die neu angekündigten Gaming-Monitore mit 144 Hz, HDR und 4K-Auflösung wie gerufen. Schnäppchen sehen dann aber anders aus: Mit dem Asus ROG Swift PG27UQ gibt es schon ein 27-Zoll-Display, das alle drei Eigenschaften in sich vereint, aber stolze 3000 Euro kostet. 

Die Kosten für den Pixelbeschleuniger, der 4K-Bilder flüssig in 144 Hz darstellt, darf man dann noch obendrauf schlagen. Den besten Kompromiss aus Preis und Spieleleistung findet man derzeit bei Displays wie unseren Testkandidaten. Mit ihrer WQHD-Auflösung verlangen sie auch nicht nach der teuersten High-End-Grafikkarte.

Test-Fazit: 6x gute Gaming-Leistung, individuelle Vorteile entscheiden 

Der AOC Agon AG322QCX war nicht nur am günstigsten, sondern erzielte im Test auch die beste Gesamtleistung. Die übrigen Monitore erwiesen sich allerdings als genauso Gamingtauglich und punkteten obendrein mit individuellen Vorteilen. 

Das waren etwa beim Asus ROG Strix XG32VQ das umfangreiche RGB-Beleuchtungssystem und beim Samsung C32HG70 die kürzesten Reaktionszeiten. Die Monitore von Dell und Acer unterstützen jeweils Nvidia G-Sync, während es bei Samsung und Viewsonic HDR-Support gibt.

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