Windows 10 ARM Notebooks

Samsung Galaxy Book S im Vergleich

© Samsung

Windows 10 ARM Notebook: Samsung Galaxy Book S

Pro

  • extrem schlankes und leichtes, hochwertig verarbeitetes Ultrabook
  • sehr stabiles Aluminiumgehäuse
  • lüfterloses Design mit passiver Kühlung
  • integriertes LTE-Modem
  • Fingerabdrucksensor im Einschaltknopf
  • USB-A-Adapter im Lieferumfang
  • lange Akkulaufzeit
  • erstaunlich guter Klang

Contra

  • architekturbedingte Einschränkungen bei der Softwarenutzung
  • kein USB-A-Anschluss
  • Tastaturbeleuchtung zu dunkel

Fazit

Das Samsung Galaxy Book S mit seinem extrem schlanken und leichtgewichtigen Design macht jedes Ultrabook neidisch. Dennoch ist das Aluminiumgehäuse verwindungssteif und hochwertig verarbeitet. Ein Fingerabdrucksensor sorgt für biometrische Sicherheit.

Seit 2014 verkauft Samsung hierzulande keine Notebooks mehr – nur das eine oder andere 2-in-1-Tablet mit Windows-Oberfläche fand seither den Weg nach Deutschland. Nun kommen die Koreaner zurück. Den Anfang macht das Galaxy Book S. Dass der Wiedereinstieg ausgerechnet mit einem ARM-basierten Gerät erfolgt, legt die Vermutung nahe, dass Samsung sich von der Plattform einiges verspricht. 

Bereits auf den ersten Blick zeigt sich, was der Grund dafür sein könnte: Die Möglichkeiten, die das Konzept bietet, werden hier konsequent umgesetzt. So ist das Galaxy Book S deutlich schlanker und leichter als die meisten anderen Ultrabooks. Es bringt lediglich 947 Gramm auf die Waage, und selbst das Netzteil wiegt keine 90 Gramm.

Ignoriert man die für einen sicheren Stand sorgenden Gummifüße, reduziert sich die Bauhöhe auf gerade einmal neun Millimeter. Trotz der Kompaktheit ist das edle Aluminiumgehäuse sehr stabil und der Displaydeckel erstaunlich verwindungssteif.

Naturgemäß hat diese dünne Bauweise Auswirkungen auf die Anschlussvielfalt: An den extrem schmalen Seitenrändern finden sich lediglich zwei USB-C-Ports, die auch fürs Laden zuständig sind. Doch ganz so spartanisch ist die Schnittstellenversorgung gar nicht: 

Samsung liefert einen Adapter für klassisches USB-A-Equipment mit; zudem lässt sich das Gerät über einen seitlichen Einschub mit einer microSD- und einer Nano-Sim-Karte bestücken. Der Internetzugriff per Mobilfunk ist Teil des Architekturkonzepts. Dafür sorgt das in den eingebauten Qualcomm-Prozessor integrierte LTE-Modul Snapdragon X24. 

© Samsung

Das ultrakompakte Notebook produziert über die seitlichen Lautsprecher einen unerwartet guten Sound.

Dank der stromsparenden CPU braucht das Galaxy Book S keine aktive Kühlung. Die Datenspeicherung übernimmt eine 256-GByte-SSD, die nicht übermäßig schnell arbeitet, aber nur sehr kurze Latenzen verursacht. Das kontrastreiche 13,3-Zoll-Display strahlt ordentlich hell, was man von der Tastaturbeleuchtung nicht behaupten kann. Ansonsten fanden wir hardwareseitig praktisch nichts Kritikwürdiges. 

Das gilt auch für die Eingabegeräte, die trotz des Formfaktors angenehmes Arbeiten ermöglichen. Und das sehr lange; denn auch, wenn wir unser gewohntes Messverfahren nicht anwenden und daher keine exakte Akkulaufzeit ermitteln konnten, zeigte sich im Praxisbetrieb, dass das Galaxy Book S unterwegs deutlich länger durchhält als andere, gängige Intelbasierte Ultrabooks – und auch länger als das Surface Pro X.

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