Windows 10 ARM Notebooks

Microsoft Surface Pro X im Vergleich

© Microsoft

Windows 10 ARM Notebook: Microsoft Surface Pro X

Pro

  • kompaktes und sehr robustes 2-in-1-Tablet (Detachable)
  • schlanker und leichter als Surface-Pro-Modelle mit Intel-CPU
  • sehr helles, hochauflösendes 13-Zoll-Display
  • stufenlos verstellbarer Klappmechanismus
  • hochauflösende Kamera plus IR-Kamera für Windows Hello
  • integriertes LTE-Modem

Contra

  • architekturbedingte Einschränkungen bei der Softwarenutzung
  • kein USB-A-Anschluss
  • Tastaturcover und Slim Pen nur gegen Aufpreis

Fazit

Das Microsoft Surface Pro X besticht aufgrund der großen Ausstattung mit seiner hochauflösenden Kamera und der Windows- Hello-Funktion. Außerdem gefällt das 13-Zoll-Display sehr gut und natürlich die Möglichkeit, mit dem Pen zu arbeiten, den es freilich nur gegen Aufpreis gibt.

Auch wenn die Surface-Pro-Geräte meist als Notebook-Ersatz dienen, handelt es sich doch um Tablets – zumal sie standardmäßig auch einzeln, ohne Keyboard und Stift, verkauft werden. Für normale Tablet- Verhältnisse ungewöhnlich sind Bauhöhe und Gewicht der optisch seit etlichen Generationen unveränderten Microsoft-Produkte. Auch der Lüfter mag irritieren. 

Vor diesem Hintergrund sorgt das Surface Pro X bereits auf den ersten Blick für einen Aha-Effekt: Der passiv-gekühlte Mobilrechner mit ARM- Prozessor ist deutlich dünner als sein Intel-basierter Kollege; nicht zuletzt, weil die rückseitigen Lüfterschlitze fehlen. 

Was ebenfalls sofort auffällt: der im Vergleich zum Surface Pro 7 und seinen Vorgängern verkleinerte Display rand. So ist es möglich, dass das X-Modell trotz vergleichbarer Breite und Länge anstatt des klassischen 12,3-Zoll-Bildschirms ein Display mit 13 Zoll besitzt, das bei identischer Pixeldichte entsprechend höher auflöst als das Original.

Weitere Unterschiede zeigen sich in der Ausstattung der ungleichen Brüder: Zusätzlich zur 5-MP-Frontkamera bringt die ARM-Variante eine rückseitige Kamera mit, die anstatt mit acht sogar mit zehn Megapixel auflöst. Die Schnittstellenversorgung gestaltet sich dagegen noch etwas spartanischer als bei den klassischen Surface-Pro-Modellen. 

Denn das Pro X hat weder einen USB-A-Port noch einen Kartenleser. Auf den Geräteseiten finden sich lediglich zwei USB-C-Slots – zuzüglich der Kopfhörerbuchse und dem bekannten Surface-Connect-Anschluss, der zum Laden und Docking dient. Dafür bringt das schlanke Tablet, dem Konzept des Always Connected PC entsprechend, ein Gigabit-fähiges LTE-Modem mit, das abseits von Funklöchern permanenten Internetzugriff ermöglicht. 

© Microsoft

Der neue Slim Pen lässt sich in einer Mulde des Tastaturdocks magnetisch fixieren und laden.

Neben dem Nano-SIM-Schacht, versteckt hinter dem flexiblen Klappständer, findet man auch die SSD sowie das eSIM-Profile, welches das  Kombi-Tablet ebenfalls unterstützt. Im Gegensatz zu Samsung verbaut Microsoft nicht die Original-CPU von Qualcomm, sondern einen modifizierten Chip, der etwas mehr Leistung verspricht. Exakt messen ließ sich diese zwar nicht, aber alltägliche Aufgaben erledigt das Surface X Pro souverän. 

Dank des geringeren Strombedarfs der ARM-Variante hält das 2-in-1-Tablet im Akkubetrieb ein paar Stunden länger durch als das Intel-Pendant; bei vergleichbarer Konfiguration ist die X-Variante aber auch spürbar teurer. Der Einstiegspreis beträgt stolze 1029 Euro. Unserem Test liegt die Version mit 16 GByte RAM und 256-GByte-SSD zugrunde (Einzelpreis: 1409 Euro zzgl. Keyboard und Stift).

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