Samsung, LG, Klipsch, Teufel und JBL

LG SJ7

28.12.2017 von Antonia Laier

ca. 2:00 Min
Vergleich
VG Wort Pixel
  1. Soundbar Test 2018: Fünf Modelle im Vergleich
  2. JBL Bar 5.1
  3. Klipsch RSB-14
  4. LG SJ7
  5. Teufel Cinebar One
  6. Samsung HW-MS750
  7. Samsung SWA-W700 Subwoofer
  8. Samsung SWA-9000S Subwoofer
  9. Fazit
LG SJ7 Soundbar
Die (dank Akkubetrieb) mobile Einheit lässt sich auch als Bluetooth-Speaker betreiben, kann dann aber nicht mehr mit der zugehörigen Fernbedienung gesteuert werden. Die Lautstärke ist begrenzt.
© Josef Bleier

Pro

  • viele Setup-Möglichkeiten
  • aptX
  • portabler Bluetooth-Speaker

Contra

  • Abbildung
  • kein HDCP 2.2
  • Max-Lautstärke
  • Rundstrahlverhalten

Fazit

video Testurteil: gut;Preis/Leistung: gut

Mit der SJ7 verfolgen die Koreaner einen ungewöhnlichen, aber besonders flexiblen Ansatz. Denn statt im Ganzen wird die Soundbar in zwei Teilen zuzüglich Wireless Subwoofer geliefert. Aufgrund einer identischen Treiber-Anordnung lässt sich die Bar entweder als eine Einheit oder "getrennt voneinander" betreiben. 

An Anschlüssen bringt sie neben zwei HDMI-Buchsen (In/Out mit ARC und CEC) sowie einer optischen Digital-Variante auch eine Aux-In Schnittstelle mit. Nomen est Omen Zunächst testen wir das klassische Setup im Movie-Mode. Dabei verhält sich die SJ7 neutral und bildet gut ab, vom Sub hätten wir uns etwas mehr Präzision erhofft. 

Speisen wir sie mit Musik, kommen kleine Verfärbungen im Bereich der oberen Mitten zum Vorschein. Es kommt zu Frequenz-Auslöschungen, die sich im Messdiagramm widerspiegeln. Mit Film-Content fällt das etwas weniger ins Gewicht. Unsere generelle Equalizer-Empfehlung lautet: Sub -2 oder -3, Höhen +2. 

Möglich ist außerdem die zweigeteilte, vertikale Aufstellung. Sie ist zur Musik-Wiedergabe zu empfehlen, da sie die Klangbühne etwas verbreitert und das Rundstrahlverhalten optimiert. Doch bei Filmen verliert das räumliche Gesamtbild an Homogenität und Natürlichkeit, einzelne Effekte lassen sich weniger gut orten. Dann sollte auf die klassische Variante zurückgegriffen werden. 

Man kann "Einheit zwei" jedoch auch als Surround-Lautsprecher nutzen. Hierfür regeln wir den kleinen Schalter (siehe Abbildung oben) auf "Rear" und positionieren die Bar entsprechend. Das klappt dank integriertem Akku für eine gewisse Zeit sogar kabellos. Als Konsequenz verringert sich natürlich auch die Leistung von Speaker zwei, was sich auf die Lautstärke auswirkt. 

Lassen wir beide am Strom, stößt die SJ7 dennoch bereits bei 83 dB an ihre Leistungsgrenze. Wir sind vom Gesamteindruck der 4.1-Aufstellung weniger begeistert, die Effekte von hinten treten zu dominant auf, der Übergang zwischen vorderem und hinterem Klangriegel fehlt fast komplett. Wir pegeln die Rear-Position auf -2 oder -3 ein, was die Surround-Performance auf ein etwas stimmigeres Niveau hebt, insgesamt ist von dieser Installation auf Dauer eher abzuraten. 

Mit der Music Flow for Bluetooth App lässt sich die SJ7 mit weiteren Speakern koppeln und mit sämtlichen Musikquellen füttern. Wer Filme mit Kopierschutz HDCP2.2 gucken möchte, muss den Player oder etwaige Zuspieler direkt am Fernseher anschließen, da die Soundbar leider nicht entsprechend ausgerüstet ist. Dafür dekodiert sie Dolby Digital und DTS Digital Surround. 

video 12-17 gut Testsiegel
Die video hat getestet und kommt zum Ergebnis gut.
© video

Fazit

Mit der Soundbar Flex holt man sich eine TV-Soundlösung mit der Option auf echten Surround-Klang in Kombi mit einer portablen Bluetooth-Box nach Hause. Für möglichst kräftige und ausgewogene Klänge sollten beide Hälften zusammengefügt werden, wer die flexiblen Optionen nur selten oder gar nicht nutzt, sollte sich womöglich nach einer Alternative umsehen.

LG SJ7: Testwertung

  • Klangqualität: gut (69 %)
  • Ausstattung: gut (77 %)
  • Bedienung: sehr gut (85 %)
  • Verarbeitung: gut (75%)
  • Gesamt 610 / 840 Punkte
  • Testurteil: gut (73 %)

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