Kaufmännische Dienste aus dem Web

LexOffice im Test: Testsieger Online-Buchhaltung

Pro

  • innovative Benutzerführung
  • einfach und schnell
  • umfangreiche Schnittstellenausstattung
  • beliebig viele Anwender

Contra

Fazit

PCMagazin-Testurteil: sehr gut (93 von 100 Punkten), Preis/Leistung: gut

Man muss kein ausgebildeter Finanzbuchhalter sein, um mit dem LexOffice zu arbeiten. Dank einer durchaus innovativen Benutzerführung genügen kaufmännische Grundkenntnisse. Ausgangspunkt ist dabei immer der Beleg. Wird eine Rechnung geschrieben, erstellt LexOffice die dazugehörige Buchung automatisch. Eingangsbelege werden elektronisch oder als gescannte Papierbelege hochgeladen. Am einfachsten ist das mit der Scan-App für Smartphones.

Bei der späteren Verarbeitung erscheint die Buchungsmaske direkt neben dem Belegbild, was eine schnelle Belegerfassung gewährleistet. Bereits vorhandene Informationen, wie etwa die Rechnungsnummer, kann man per Texterkennung halbautomatisch übernehmen. Besonders einfach ist die Kontoauswahl: Statt sich Kontonummern zu merken, wird bei der Buchung nach schlüssigen Begriffen wie Handwerker oder Bürobedarf gesucht, um den Beleg zu kontieren. Ähnlich simpel ist der Abgleich der Kontoumsätze mit offenen Ein- und Ausgangsrechnungen. Für Analysen wird neben der obligatorischen EinnahmenÜberschussrechnung (EÜR) ein grafisches Dashboard angeboten, das wichtige Kennzahlen übersichtlich auf den Punkt bringt.​​ Im Bereich der Auftragsbearbeitung überzeugt die Software mit nützlichen Details wie die Verarbeitung von An- oder Abschlagszahlungen.​

© Lexware

LexOffice stellt die wichtigsten Zahlen und Vorgänge in einem Dashboard bereit.

LexOffice ist ein lebendiger Dienst, der laufend weiterentwickelt wird. So sind erst kürzlich Paypal-Zahlungen und die Option, beim E-Mail-Rechnungsversand externe Dateien anzuhängen, hinzugekommen. Das ist beispielsweise dann nützlich, wenn Auftraggeber weitere Details wie etwa Stundennachweise erwarten. Positiv ist die umfangreiche Schnittstellenausstattung zu bewerten, etwa zur Einkommensteuer-Erklärung smartsteuer, der Automatisierungsplattform Zapier oder zum Online-Rechnungsdienst invoicefetcher . Ein großer Teil des Funktionsumfangs steht auch auf dem Tablet und seit neustem auch auf dem Smartphone zur Verfügung.

LexOffice ist in drei Versionen erhältlich. Das Angebot reicht dabei von der einfachen Auftragsbearbeitung bis zum Komplettpaket inklusive Anlagenverwaltung und vollwertiger Einnahmen-Überschussrechnung (EÜR). Während klassische Buchhaltungs-Software erst aufwändig im lokalen Netzwerk zu installieren ist, können mit LexOffice vom Start weg beliebig viele Anwender arbeiten. Dabei ist es egal, ob es ein gemeinsames Büro gibt oder im Home Office gearbeitet wird.

© WEKA

Die PCMagazin-Testergebnisse lieferten uns einen Testsieger: LexOffice.

Fazit

LexOffice ist auf Existenzgründer, Kleinbetriebe und Freiberufler zugeschnitten. Der Cloud-Dienst ist solide ausgestattet und einfach zu bedienen.

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