Notebook-Kaufberatung

Günstige Laptops für den kleinen Geldbeutel

© Toshiba

Für den kleinen Geldbeutel: Toshiba Satellite L50-B-2F1

Günstige Laptops für den kleinen Geldbeutel

Die sogenannten Einsteiger- oder Allround-Notebooks bieten zum kleinen Preis genügend Leistung und Ausstattung für die Aufgaben der meisten Anwender.

In der Regel spricht man im Preisbereich unter 500 Euro von Einsteiger- oder Allround-Notebooks. Zum einen wollen viele Privatanwender nicht mehr für ein Laptop ausgeben. Zum anderen müssen sie das auch nicht, denn diese Notebooks decken den Leistungsbedarf der meisten Privatanwender gut ab. Wer aber keinen Technikschrott kaufen will, muss trotz des augenscheinlich niedrigen Preises ein paar Kompromisse eingehen.

Große Plastiklandschaft

Die allermeisten Einsteiger-Notebooks besitzen ein qualitativ befriedigendes Kunststoffgehäuse. Das heißt, je nach Qualität kann es bereits bei leichtem Daumendruck nachgeben oder sich verwinden. Nur wenige Modelle wie zum Beispiel das hübsche HP ProBook 455 G2 besitzen stabilisierende Metalleinlagen.

Neben der Gehäusequalität achten Sie beim Kauf auch auf die Tastatur und Display-Scharniere. Bei vielen Allround-Notebooks gibt die Tastatur deutlich nach – für Vielschreiber inakzeptabel. Größte Vorsicht ist bei Modellen mit wackelnden Display-Scharnieren geboten. Auf Dauer können sie inklusive der darin verlaufenden Display-Kabel brechen.

Da deren Reparatur sich meist nicht lohnt, führt das zum Totalverlust des Notebooks. Als Standard haben sich in dieser Notebook-Klasse spiegelnde 15,6-Zoll-Displays mit einer Auflösung von 1.366 mal 768 Pixel und befriedigender bis guter Helligkeit eingebürgert. Das genügt den meisten Anwendern zum Surfen im Internet, für etwas Bildbearbeitung und Office-Software.

Höher auflösende oder sogar Touch-Displays verbauen Notebook-Hersteller selten. Sie sind teurer, wodurch die Hersteller an anderer Stelle (CPU, RAM, HDD) knapsen müssen, um den Notebook-Preis niedrig zu halten. Nur die unhandlichen PC-Ersatz-Notebooks mit 17,3-Zoll-Display bieten höhere Auflösungen ab 1.600 mal 900 Pixel.

© HP

Das HP ProBook 455 G2 bietet ein Teilaluminiumgehäuse, wodurch es stabiler ist als Modelle mit Kunststoffgehäuse.

Die Stärke von AMD-Prozessoren

AMDs A- und E-APUs arbeiten in rund einem Viertel aller Einsteiger-Notebooks, im Rest Intels Pentium-, Celeron- und Core-CPUs. Besonders die AMD A10 und A8 sind interessant. Sie kosten zwar ähnlich viel wie Intels Pentiums und Celerons, bieten aber dank des integrierten Radeon-Grafikkerns eine höhere Gesamtleistung. Auf eine SSD müssen Sie fast immer verzichten. Performante Grafikkarten sind in diesem Niedrigpreissegment absolute Ausnahmen.

Lesetipp: Intel vs. AMD: Prozessor-Kaufberatung für Gaming, Overclocking & Co.

Maximal finden Sie kleine Geforce- und Radeon-GPUs vor. Weiterhin gehören zur Standard-Konfiguration 4 oder 8 GByte RAM, bis zu 1.000-GByte-Festplattenspeicher, ein DL-DVD-Brenner und ein paar Schnittstellen wie HDMI, USB 2.0/3.0, 100-MBit-LAN, WLAN-n und Bluetooth.

Akzeptable Leistung und Mobilität

Solange in Ihrem Einsteiger-Notebook ein AMD A10, A8 oder Intel Core-Prozessor und wenigstens 4 GByte Arbeitsspeicher stecken, haben Sie genug Leistung für Office-Software, etwas Bildbearbeitung, Internet-Surfen und Casual-Games. Was aber bei Allround-Notebooks fast immer zu kurz kommt, ist die Mobilität. Die meisten wiegen zwei bis drei Kilogramm, sind recht dick und ihr Akku hält etwa zwei bis vier Stunden. Das ist okay für Gelegenheitsanwender und den Gebrauch in der Nähe von Steckdosen. Wer aber wirklich unterwegs arbeiten will, kommt schnell in Akku-Not.

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