Kindle Paperwhite & Co. im Test

E-Book-Reader im Vergleichstest

E-Book-Reader im Test: Amazon Kindle, Sony Reader PRS-T2, Kobo Glo, Cybook Odyssey HD FrontLight, PocketBook Touch, TrekStor eBook Reader 4 stellen sich im Vergleich.

© Hersteller/Archiv

Wir testen verschiedene E-Book-Reader im Vergleich.

Wir testen E-Book-Reader von Kindle Paperwhite über Sony Reader PRS-T2 bis hin zu TrekStor und mehr. Der fünf Jahre alte Kindle war nicht das erste Lesegerät mit elektronischer Tinte. Doch Amazon schaffte mit einer einfachen Bedienung, dem Preis und die E-Buchauswahl eine kleine Revolution. Seinem Namen macht Amazons E-Book-Reader auf jeden Fall alle Ehre: "kindle" bedeutet im Englischen nämlich so viel wie "ein Feuer entfachen". Und das ist dem eher unscheinbaren elektronischen Lesegerät gelungen.

Schon vor zwei Jahren verkaufte Amazon in den USA mehr E-Books als Taschenbücher. Und gemäß einer Studie des amerikanischen Verlegerverbandes, Association of American Publishers, wurden in den USA im ersten Quartal dieses Jahres mehr Umsatz mit E-Books gemacht als mit gedruckten Büchern.

Auch im deutschsprachigen Raum sind die Umsätze mit elektronischen Büchern deutlich gestiegen. So verkündet der Branchenverband Bitkom, der Umsatz mit E-Book-Readern sei in Deutschland um 163 Prozent auf 78 Millionen Euro gestiegen. Und der Buchgroßhändler Libri meldete im Oktober letzten Jahres, mehr E-als gedruckte Bücher verkauft zu haben.

So greifen auch in Deutschland immer mehr Leseratten zum elektronischen Buch und entscheiden sich für ein E-Ink-Gerät - und das aus gutem Grund. E-Book-Reader sind im Vergleich zu einem Tablet-PC nicht nur günstiger - TrekStors Lesegerät kostet gerade mal 75 Euro -, sie sind auch erheblich leichter. Sie wiegen weniger als 200 Gramm und sind damit leichter als die meisten Taschenbücher. Außerdem sind sie besonders sparsam. Die Akkus halten meist mehrere Wochen durch. Und das gilt selbst bei der neuen Gerätegeneration mit beleuchtetem Display.

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E-Book-Reader

Da es beim Paperwhite keine zusätzlichen Tasten gibt, lässt sich nur über den Touchscreen blättern. Dafür punktet der Kindle mit LED-Licht.Überall…

Experten-Meinung

Keine Frage: Beim ersten E-Book-Reader sträuben sich jedem Bibliomanen die Haare. Denn vieles, was gemeinhin zum Leseerlebnis zählt, muss über Bord geworfen werden. Ein gänzlichs neues Lesegefühl stellt sich ein, das aber durchaus seine positiven Seiten hat: Die Reader sind superleicht, einfach zu bedienen und dank WLAN schnell mit neuem Lesestoff bestückt. Und wer zu einem Gerät mit Leselampe greift, kann auch unter der Decke lesen.

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