Home und Mobile Entertainment erleben
Samsung, LG, Klipsch, Teufel und JBL

JBL Bar 5.1

© Josef Bleier

Mal eben mit den zwei abnehmbaren, akkubetriebenen Satelliten das Soundbar Duo zum echten kabellosen Surround-Set erweitern − das ist mit der JBL Bar 5.1 jetzt möglich.

Pro

  • Wireless auf 5.1 erweiterbar
  • Mittendrin-Feeling
  • Sound Shift

Contra

  • Lücke zwischen Bar und Sub hörbar
  • Kein WLAN

Fazit

video Testurteil: gut;Preis/Leistung: sehr gut

Das erste Modell im Testfeld führt die Produktrange der 2017er Soundbars aus dem Hause JBL an. Optisch überzeugt das Duo, beziehungsweise Quartett, mit einer hochwertigen, massiven Verarbeitung, wobei im Standard-Betrieb der Bar die beiden abnehmbaren Enden noch etwas fester sitzen könnten. 

Die Oberseite der Bar ist mit vier Bedienelementen versehen, die ihr einen modernen Touch verleihen. Der Subwoofer kommt dabei im gewohnt quaderförmigen Look daher und fällt verhältnismäßig groß aus. Dank zahlreicher Buchsen an der Rückseite, wovon alle vier HDMI-Anschlüsse Bilder in Ultra HD mit HDR-Metadaten durchschleusen, können wir gleich loslegen. 

Surround – ganz einfach Und das geht wirklich einfach: Wir nehmen die Enden der Soundbar vorsichtig ab und positionieren sie entsprechend ihrer "Rechts"- und "Links"-Markierungen idealerweise stehend im hinteren Raumabschnitt. Um die integrierten Akkus aufzuladen, ist es wichtig, die Soundbar zuvor eine Weile am Strom zu lassen. 

Dafür steht einem Serien-Marathon oder Filmabend im Anschluss nichts mehr im Wege. Zur perfekten räumlichen Anpassung liefert JBL lobenswerterweise ein entsprechendes Einmess-Mikro mit. Das Zusammenspiel der drei Bar-Komponenten klappt sehr gut und ohne Verzögerung, auch wenn die beiden Satelliten als einzelne Klangquellen wahrnehmbar bleiben. 

Schön meistert sie die präzise Abbildung unmittelbar vor uns, einzelne Effekte im Raum scheint die Bar auf dem Weg zum Hörer manchmal gerne etwas zu verschlucken. Praktischerweise dekodiert sie Dolby Digital und das entsprechende Pendant von DTS. Die ideale Intensität des Subs einzustellen ist nicht ganz so einfach, zumal dieser sehr schmalbandig aufspielt und zwischen ca. 80 und 200 Hertz, also bis die Soundbar einsetzt, eine mal mehr, mal weniger stark hörbare Lücke entssteht. 

Die Maximallautstärke von 94 dB geht völlig in Ordnung. Praktisch ist die SoundShift-Funktion, die uns ein bequemes Hin- und Herswitchen zwischen dem TV-Sound und der Musikwiedergabe via Bluetooth ermöglicht. Auf eine Verbindung via WLAN oder LAN müssen wir verzichten. 

© video

Die video hat getestet und kommt zum Ergebnis gut.

Fazit

JBL eröffnet dem anspruchsvollen Soundbar-User von heute ganz neue Möglichkeiten. Wer von der vorabendlichen Talk-Show oder den Nachrichten auf Film-Content wechselt, nimmt einfach die beiden Enden der Bar ab und profitiert von echtem Surround-Sound – ganz ohne Kabel.

JBL Bar 5.1: Testwertung

  • Klangqualität: gut (71 %)
  • Ausstattung: sehr gut (86 %)
  • Bedienung: sehr gut (89 %)
  • Verarbeitung: gut (77%)
  • Gesamt 634 / 840 Punkte
  • Testurteil: gut (75 %)

Mehr lesen

Chronologische Liste und Netflix-Links -

Neuerscheinungen in der Übersicht -

Vorschau auf Film- und Serien-Highlights -

Mehr zum Thema

Sonos vs. Samsung, LG & Co.

Ein Multiroom-System mit Soundbar bietet sich zum Musikhören und zum Filme schauen an. Wir haben vier aktuelle Multiroom-Systeme im Test.
Kompakte Soundbar

72,0%
Die Sony HT-MT500 verspricht heimkino-tauglichen Surround-Sound bei kompaktem Gehäuse. Wir stellen die Soundbar im Test…
Soundbar

80,0%
Mit (dem) Teufel einen Pakt schließen? Ist die Cinebar Pro die Sünde wert? Wir gehen dieser Frage in unserem Test von…
Heimkino-Sound

Bose, Samsung, Teufel und Co.: Welche Soundbar ist die beste? Unser Soundbar-Test 2020 nennt die besten Modelle für jede Preisklasse.
Soundbar

78,0%
Die JBL Bar 5.1 Surround verspricht raumfüllende Klänge aus einem nur zweiteiligen Lautsprecher-Setup. Wie gut das…