Professionelle Überwachungssysteme

IP-Kamera-Systeme: Arlo Pro 3

© Arlo

Arlo Pro 3 - Kamera

Pro

  • Solar-Charger
  • Full-Duplex-Gegensprechfunktion zwischen App und Kamera
  • sehr laute Alarm-Sirene

Contra

  • Timelapse-Wiedergabe fehlt
  • NAS-Systeme werden nicht unterstützt

Fazit

PC Magazin Testergebnis: gut; Preis/Leistung: gut;

Kameras mit 2K-Auflösung, Speicherung auf einer Basisstation in der Cloud, Unterstützung von vier Kameras – Technik und Features der vergleichweise neuen Arlo-Kamera Pro 3 können nominell mit den beiden Überwachungs-Profis gut mithalten. 

Mit HDR-Bildverarbeitung und 160° sorgen die Kameras für guten Überblick in hoher Bildqualität. Auch wenn der Hersteller angibt, dass ihre großen 4800-mAh-Akkus je nach Auslösehäufigkeit mehrere Monate Betrieb durchhalten, sollten Sie im professionellen Kontext nicht als einzige Stromquelle dienen – zu hoch ist die Gefahr, dass sie im entscheidenden Moment doch leer sind.

Neben der Versorgung per Steckernetzteil bietet Arlo auch noch einen Solar-Charger an, der in sonniger Umgebung den Ladestand halten kann. Für den Kontakt zur Basisstation sorgt ein proprietäres Funkverfahren. Dort erfolgt die Aufzeichnung der Videos auf einem angeschlossenen, aber nicht mitgelieferten USB-Speicher sowie parallel in der Cloud. 

Ein Basis-Speicherdienst mit sieben Tagen Aufbewahrungsdauer ist kostenlos; wer die Speicherdauer verlängern will, zahlt für 30 Tage Aufbewahrung 9 Euro pro Monat, für 60 Tage 14 Euro/Monat.

In diesen Abos ist dann auch die clevere Cloud-basierte Objekterkennung enthalten, die etwa Pakete, Haustiere oder Fahrzeuge identifizieren und die Benachrichtigung des Nutzers entsprechend anpassen kann. 

© Arlo

Die Basisstation von Arlo setzt auf USB-Storage und die als Basisdienst enthaltene Cloud-Speicherung.

Bei Bedienkonzept und Funktionsmerkmalen der Basis zeigen sich dann aber auch die größten Unterschiede zu Abus und Vivotek: So ist die Bedienung stark auf die App ausgelegt, auch wenn es für den Zugriff übers Internet ein entsprechendes Portal gibt. Außerdem fehlen beim Durchsuchen aufgezeichneter Videos nützliche Funktionen wie Timelapse-Wiedergabe (schneller Vorlauf). 

Dafür bringt das Arlo-System als Consumer-Lösung wiederum Funktionen mit, die bei den beiden Profis fehlen – beispielsweise eine Full-Duplex-Gegensprechfunktion zwischen App und Kamera oder die in der Basis integrierte, sehr laute Alarm-Sirene. Die lokale Speicherung ist aber auf USB beschränkt, NAS-Systeme werden nicht unterstützt.

Details: Arlo Pro 3

  • Gesamtwertung: 73 Punkte
  • Kameras: 25/30 Punkten
  • Basisstation: 20/30 Punkten
  • System/Vernetzung: 12/20 Punkten
  • Installation/Bedienung: 16/20 Punkten
  • Internet: www.arlo.com/de​​

Fazit

Trotz Consumer-Fokus kann die Arlo Pro 3 im Profi-Umfeld gut mithalten. Schön wären noch eine Timelapse-Wiedergabe sowie Ethernet-Anbindung der Kameras.

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