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Intelligente Heizkörperthermostate: Welcher ist der beste für Sie?

18.11.2020 von Andreas Frank

Mit intelligenten Heizkörperthermostaten senken Sie ohne großen Aufwand Ihre Energiekosten. Wir erklären, welche Modelle es gibt, was sie unterscheidet, und welches am besten für Sie geeignet ist.

ca. 1:35 Min
Vergleich
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  1. Intelligente Heizkörperthermostate: Welcher ist der beste für Sie?
  2. Programmier­bare Heizkörperthermostate
  3. Heizkörperregler mit Funk
  4. Smarte Heizungssteuerungs-Systeme
  5. Smart-Home-Systeme im Einsatz
  6. Die Fußbodenheizung intelligent regeln
  7. Intelligente Heizkörperthermostate: Fazit & Produktauswahl
Intelligente Heizkörperthermostate - Wiser Eberle Wohnzimmer Beispiel
Smart heizen - warm und günstig
© Eberle

Heizen steht in Deutschland auf Platz Nummer Eins, wenn es um den Energieverbrauch zuhause geht. Rund zwei Drittel der gesamten Energie nutzen wir für die Raumwärme. Das geht aus Zahlen des Umweltbundesamts hervor. Wer also Energie sparen will, sollte sich auf jeden Fall der Heizung zuwenden.

Am einfachsten senkt man den Verbrauch, indem man die Heiztemperatur reduziert. Aber dadurch büßt man auch Komfort ein. Bei smarten Heizungssteuerungen ist das genau nicht der Fall: Sie reduzieren die Heizkosten, ohne dass man auf Komfort verzichten muss.

Ihr Mittel: Sie heizen nur dann, wenn Bedarf besteht. Sie regeln beispielsweise die Heizung tagsüber herunter, wenn die Bewohner in der Arbeit sind, und nachts, wenn alle schlafen. Die gute Nachricht: Eine intelligente Steuerung lässt sich bei so gut wie allen Heizungen nachrüsten.

Besonders leicht klappt es bei Heizkörpern. Hier können Sie den konventionellen Drehregler einfach durch ein smartes Heizkörperthermostat ersetzen.

Intelligente Heizkörperthermostate -
Entfernen Sie das alte Heizkörperthermostat, um ein intelligentes (hier Eve Thermo) zu montieren.
© eve

Heizkörper einfach vernetzen

Bei konventionellen Heizkörperthermostaten bestimmt man über das Drehen des Reglers die Heiztemperatur. Intelligente Modelle besitzen dagegen einen Motor, wodurch sich das manuelle Betätigen erübrigt – auch wenn das weiterhin möglich ist. Das Motorgeräusch fällt normal kaum auf. Bei lauteren Modellen kann es aber passieren, dass er neben dem Bett manch sensiblen Schläfer stört.

Strom erhalten die Motoren in aller Regel von austauschbaren Batterien. Die Lebensdauer der Batterien kann sich von Modell zu Modell unterscheiden. Darum lohnt es sich, vor dem Kauf einen Blick in die technischen Daten zu werfen. Ausschlaggebend ist außer dem Thermostat selbst auch, wie oft der Motor am Tag fahren muss. Bei den meisten Modellen sollten die Batterien aber ein Jahr durchhalten, auch zwei Jahre sind keine Seltenheit.

Intelligente Heizkörperthermostate -
Energiefresser Heizung: Der Anteil der Raumwärme am Gesamtenergieverbrauch beträgt zwei Drittel, so die Zahlen des Umweltbundesamts für 2018.
© Eigene Darstellung des Bundesumweltamtes auf Basis Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen, Anwendungsbilanzen, Stand 5/2020

Für die Installation wird zunächst der alte Drehregler demontiert. Dafür genügt es häufig, die Überwurfmutter von Hand oder mit einer Zange zu lösen. Wasser kann dabei nicht austreten. Danach montieren Sie das neue Heizkörperthermostat, indem Sie die Überwurfmutter festziehen. Zum Teil ist ein Adapter notwendig, damit das Thermostat auf das Ventil passt.

Davon abgesehen können sich intelligente Heizkörperthermostate stark unterscheiden; sowohl was das Aussehen als auch was den Funktionsumfang betrifft. Das schlägt sich im Preis nieder. Smarte Heizkörperthermostate erhält man bereits für weniger als zehn, aber genauso für mehr als 50 Euro.

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