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In-Ear-Kopfhörer

In-Ears mit Nackenband: B&W PI4

© B&W

Drei modische Farbvarianten stehen zur Auswahl, die In-Ears sind in Schwarz, Gold und Silber erhältlich.

Pro

  • elegantes, besonders kompaktes Design
  • gute Klangeigenschaften

Contra

  • eher zurückhaltendes Noise-Cancelling

Fazit

video Testurteil: sehr gut

Eine Prise Extravaganz kann nicht schaden. Genau wie bei seinen Nobellautsprechern legt Bowers & Wilkins beim PI4 nicht nur großen Wert auf die Klangqualität, sondern auch auf ein ansprechendes Design.

Das elastische Nackenband und die beiden schmalen Metallgehäuse, in denen die Technik untergebracht ist, verleihen dem Kopfhörer Eleganz und Leichtigkeit, die sich auch im Tragekomfort widerspiegelt. 

Das schicke In-Ear-System wiegt insgesamt nur 44 Gramm und schmiegt sich mit seiner weichen Ummantelung aus Gummi und Silikon angenehm an den Hals an. 

Es ist aber robust genug, um problemlos auch den Belastungen im täglichen mobilen Einsatz und sogar beim Sport zu widerstehen. Auswechselbare Flügelaufsätze in verschiedenen Größen sorgen dabei für einen optimalen Halt im Ohr.

Durch seine flexible Bauweise lässt sich der PI4 auch äußerst platzsparend verstauen. Aufbewahrt wird der Kopfhörer nicht in einer sperrigen Transportbox, sondern in einem schlanken Etui aus Stoff, das fast überall Platz findet. 

Einen Nachteil hat das kompakte Format jedoch: Es bedingt eine etwas knappe Akkulaufzeit. Zwar gibt der Hersteller an, unter Idealbedingungen die üblichen zehn bis zwölf Stunden zu erreichen, das ist dann aber bereits das absolute Maximum. 

© Screenshot & Montage: video

In der „Bowers & Wilkins Headphones“-App lässt sich die Stärke des Noise-Cancellings justieren und die Bluetooth-Verbindungen verwalten. Zusätzlich bietet sie entspannende Klangszenen wie Meeresrauschen oder Lagerfeuerknistern.

Zudem lässt sich die Noise-Cancelling-Funktion nicht vollständig deaktivieren und dürfte speziell im kritischen Tieftonbereich noch etwas mehr Wirkung zeigen. 

Mit einer mittleren Dämpfung von etwa 20 dB liefert der PI4 insgesamt aber eine solide Leistung ab. Zumindest unser Testmuster wartete dann leider noch mit einer Kinderkrankheit auf: 

Es traten wiederholt Probleme mit der Lautstärkeregelung auf und der Kopfhörer legte unvermittelt mit maximaler Lautstärke los, was durchaus unangenehm war. Schade, denn klanglich könnte man sich in den warm abgestimmten PI4 sofort verlieben. 

Dank der dynamischen Vollbereichstreiber, die einen stattlichen Durchmesser von 14,2 mm aufweisen, begeisterte er im Test mit viel Energie und einer äußerst temperamentvollen Wiedergabe.

Fazit

Mit dem PI4 bietet B&W einen ebenso eleganten wie robusten Begleiter, der nicht nur optisch, sondern vor allem auch klanglich überzeugt. Im Test trübten jedoch noch technische Probleme den sonst guten Gesamteindruck.​

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