Notebook-Check

HP Victus 16 im Test

5.9.2022 von Jusuf Hatic

ca. 2:50 Min
Vergleich
VG Wort Pixel
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Der HP Victus 16 bietet ein ausbalanciertes und gelungenes Gesamtpaket.
Der HP Victus 16 bietet ein ausbalanciertes und gelungenes Gesamtpaket.
© HP

Pro

  • Wertige Verarbeitung
  • Anschlüsse mit aktuellen Standards
  • Starke Performance in allen Anwendungen
  • Farbechtes und helles Display
  • "HDMI 2.1"-Anschluss
  • Gute Akkulaufzeit

Contra

  • Hohes Gewicht
  • Bei Volllast hoher Geräuschpegel

Fazit

Wertung: 4,5/5 Sternen, Preis-Leistung: gut

Der HP Victus 16 ist in unserem Vergleichstest das erste Notebook mit einem vierstelligen Preisschild und wird entsprechend mit einer höheren Erwartung behandelt. Diese kann der Laptop rein optisch im ersten Schritt absolut erfüllen: Die hochwertige Verarbeitung des Kunststoffgehäuses befriedigt alle Ansprüche und ist auch dank des responsiven Feedbacks bei Tastatur und Touchpad zu jeder Zeit sehr angenehm in der Bedienung. Im Gegensatz zum vorherigen MSI-Testgerät hinterlässt die Oberfläche zudem kaum Fingerabdrücke – als einziges Manko muss der HP Victus 16 sich sein mit etwa 2,5 Kilogramm hohes Gewicht ankreiden lassen.

Die weitere Ausstattung des HP Victus 16 liest sich wie folgt: Neben den in der Kategorie üblichen drei USB Typ A Anschlüssen sowie einem USB-Typ-C Slot, welche alle über 3.2 Gen 1 verfügen, kann der Laptop zudem mit einem HDMI 2.1-Ausgang punkten. In Verbindung mit der Displayport-fähigen USB-C-Buchse können somit inklusive der internen Anzeige bis zu drei Displays zeitgleich betrieben werden. Abgerundet wird die drahtlose Kommunikation durch Wi-Fi 6 sowie Bluetooth 5.2.

Das matte Finish des HP Victus 16 macht optisch einen ebenso guten Eindruck wie die wertige Verarbeitung.
Das matte Finish des HP Victus 16 macht optisch einen ebenso guten Eindruck wie die wertige Verarbeitung.
© HP

HP Victus 16 im Test: Durchdachte Konfiguration, breites Anwendungsgebiet

Die Komponentenliste des HP Victus 16 verspricht ein starkes System: Neben dem AMD Ryzen 7 5800H als eine der derzeitigen Top-Chipsätze im Mobil-CPU-Segment stecken 16 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie eine SSD mit einem Terabyte Kapazität im Laptop. Für die Grafikpower zeichnet sich die Nvidia GeForce RTX 3060 verantwortlich und soll in Verbindung mit den beiden Lautsprechern von Bang & Olufsen für audiovisuelle Highlights sorgen.

Die nominelle Leistung des Prozessors (acht physische Kerne mit einer Basis-Taktrate von jeweils 3,2 Gigahertz) macht sich direkt in unseren Benchmarks bemerkbar. Mit 11.782 Punkten im Multi-Core-Benchmark erreicht der HP Victus 16 einen absoluten Spitzenwert, auch der Single-Core-Test liefert mit 1.400 Punkten ein starkes Ergebnis.

Die im HP Victus 16 verbaute RTX 3060 konnte ebenfalls überzeugen: Mit guten 7.360 Punkten im „TimeSpy“-Benchmark sowie 8.214 Punkten im „Digital Content Creation“-Test bewegt sich die Grafikkarte auf überdurchschnittlichem Niveau – somit dürfte die Konfiguration des Notebooks die meisten Ansprüche während der Studienlaufzeit problemlos erfüllen.

Auch die Freizeitgestaltung sollte mit dem HP Victus 16 kein Problem darstellen, wenn es nach den betrachteten Spiele-Benchmarks geht. So sind selbst auf den jeweils zweithöchsten Voreinstellungen der Grafikoptionen zu den Games „Forza Horizon 5“ und „Hitman 3“ problemlos 60 Bilder pro Sekunde für ein flüssiges Spielerlebnis zu erreichen. Regeln Nutzer die Detailstufen etwas nach unten, sind auch 144 FPS möglich.

Ähnlich beeindruckend ist die Leistung in „Warhammer 3“, welches zu den bezüglich Rechenperformance anspruchsvollsten Spielen des Jahres zählt. 55 Bilder pro Sekunde bei mittelhohen Einstellungen sind ein starker Wert, der auch im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit des HP Victus 16 in den kommenden Jahren Hoffnung macht.

Im Benchmark zu Warhammer 3 erreicht der HP Victus 16 bei hohen Voreinstellungen respektable 55 FPS.
Im Benchmark zu Warhammer 3 erreicht der HP Victus 16 bei hohen Voreinstellungen respektable 55 FPS.
© Screenshot / Sega

Ebenfalls auf ansprechendem Niveau bewegt sich die Displayleistung. Hier wird mit einer guten Farbdarstellung und starkem Kontrastverhältnis gearbeitet, sodass der Bildschirm des HP Victus 16 ein grundsätzlich starkes Bild abgibt. Einzig bei starkem Umgebungslicht wird der Blick auf das Display etwas schwieriger, doch für das Arbeiten oder Spielen im Freien ist dieser Umstand in der Regel zu vernachlässigen.

Die Akkuleistung reicht bei weniger rechenintensiven Aufgaben mit knapp sechs Stunden für mehrere Vorlesungen, Spiele-Sessions werden in etwa zwei Stunden lang durchgehalten, ehe das Notebook wieder ans Stromnetz angeschlossen werden muss. Auffällig ist in letzterem Szenario auch der hohe Geräuschpegel, der durch die Lüfter entsteht.

HP Victus 16 im Test: Fazit

Mit dem Victus 16 hat HP ein nahezu rundum gelungenes Notebook für Studenten geschaffen, der die meisten Ansprüche von Studenten erfüllt. Mit einer starken Performance in allen gängigen Anwendungsszenarien kann der Laptop nicht nur beim Lernen, sondern auch beim Zocken überzeugen. Dank des für Gaming-Laptops ausdauernden Akkus können Nutzer den Victus 16 auch auf Dauer einplanen – einzig das relativ hohe Gewicht sowie die brummenden Lüfter unter Volllast sorgen für einen kleinen Punktabzug.

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© WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH

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