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HDTV via Satellit

HD-Sat-Anbieter im Test: HD+ vs. Freenet TV und Diveo

Neuerdings gibt es beim Satelliten-TV die Wahl zwischen drei Anbietern, die private HD-Sender entschlüsseln. Wir haben den Platzhirsch HD+ mit seinen beiden neuen Kontrahenten Freenet TV und Diveo verglichen und sagen, ob sich der Wechsel lohnt.

Inhalt
  1. HD-Sat-Anbieter im Test: HD+ vs. Freenet TV und Diveo
  2. Diveo im Test
  3. Freenet TV im Test
  4. HD+ im Test
  5. Test-Fazit
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© Hersteller / Montage: video Magazin

In unserem Vergleich von HD-Sat-Anbietern treten HD+, Diveo und freenet TV an.

Beim Thema HDTV via Satellit war die Auswahl des HD-Sat-Anbieters lange Zeit einfach: Zirka acht Jahre war der Satellitenbetreiber Astra mit seinem Tochterunternehmen, der HD+ GmbH, allein auf weiter Flur. Wer die privaten Sender der Pro7 Sat1 AG, der Sendergruppe RTL und weiterer Privatkanäle hochauflösend sehen wollte, der musste die Grundverschlüsselung mit einer HD+-Smartcard sowie einem passenden Receiver oder CI+ Modul dekodieren. 

23 Sender sind auf diesem Wege derzeit hochauflösend zu sehen, Kostenpunkt: knapp sechs Euro pro Monat. Auch wenn HD+ immer wieder wegen seiner von den Sendern vorgegebenen, restriktiven Aufnahmeregeln in der Kritik steht, hat sich das Smartcard-finanzierte HDTV doch etabliert: Ende 2016 zählte HD+ gut 2,1 Millionen zahlende TV-Haushalte.

Seit Anfang 2018 hat die Astra-Tochter erstmals Konkurrenz: Freenet TV bietet seit Februar ein vergleichbares HD-Paket an, wenig später startete auch der Entschlüsselungsservice Diveo, für den der luxemburgische Satelliten-Plattformbetreiber M7 (ehemals Eutelsat) verantwortlich zeichnet. 

Der Clou: Alle drei Plattformen entschlüsseln die HD-Sender der selben Satellitenkanäle. Das Zauberwort lautet: Simulcast. Ein Kanal wird dabei über mehrere Verschlüsselungssysteme parallel eingepackt und lässt sich mit einem der drei Entschlüsselungsmodule decodieren. Die Sender in den HD-Paketen der drei Rivalen unterscheiden sich daher nur minimal.

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Spannender für den Kampf um den Testsieg sind die Extras, mit denen Freenet TV und Diveo zahlungswillige HD-Kunden auf ihre Plattform locken wollen – etwa die Verbindung von Sat- und Antennenempfang in einem Abo bei Freenet oder Videostreaming, Cloudrekorder und Onlinemediatheken bei Diveo. 

Während das Rennen im Satellitenbusiness gerade erst eröffnet ist, tobt es in anderen Empfangsarten längst mit aller Härte: Immerhin ist HD-Fernsehen längst auch über das Internet möglich. Welche Services es dort gibt und was man dort für sein Geld bekommt, wurde deshalb gleich mit untersucht.

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