Einnahmen und Ausgaben im Blick

Haushaltsbuch-Apps: Money Manager, SayMoney & Monefy

17.5.2021 von Claudia Frickel

ca. 3:15 Min
Vergleich
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  1. Haushaltsbuch-Apps im Test
  2. Haushaltsbuch-Apps: Money Manager, SayMoney & Monefy
  3. Haushaltsbuch-Apps: Mobills, Ausgaben-Manager & Mein Haushaltsbuch

Haushaltsbuch: Money Manager – viele Details und Filtermöglichkeiten

Die App Haushaltsbuch: Money Manager fragt nach vielen Details, wenn Sie Beträge hinzufügen: Datum, Uhrzeit, Kategorie, Betrag und Zahlungsmethode. Auf Wunsch ergänzen Sie Notizen. Entsprechend vielfältig sind die Möglichkeiten, um Einträge zu filtern, beispielsweise nach Minimal- und Maximalbeträgen, Zeiträumen oder Kategorien.

Auch eine Freitextsuche ist möglich. Sie erfassen verschiedene Konten, etwa Girokonto, Kreditkarte oder Bargeld. Die App gibt verschiedene Kategorien vor, von Lebensmittel über Einkaufen bis Gesundheit. Sie können diese anpassen sowie neue hinzufügen.

Haushaltsbuch-Apps im Test: Testverfahren Screenshot Money Manager
Testsieger Mein Haushaltsbuch bringt die meisten Funktionen und die beste Bedienung mit, wirkt aber sehr funktional.
© Screenshots / Montage: PC Magazin

Alle erfassten Daten sortiert Money Manager in verschiedenen Reitern. So erhalten Sie einen Überblick nur über Einnahmen, nur über Ausgaben oder über die wöchentliche sowie die monatliche Entwicklung. Die Anwendung erstellt Tortendiagramme; bei Bedarf ebenfalls gefiltert nach Woche, Monat, Jahr oder beliebigen Zeiträumen.

Beim Eintragen von Buchungen können Sie bestimmen, dass es sich um wiederkehrende Zahlungen handelt. Den entsprechenden Zeitraum legen Sie selbst fest. Sie müssen dann nicht ständig alles neu eingeben. Zudem können Sie die App mit einem Passwort vor fremden Blicken schützen.

Die App ist komplex, aber nach kurzer Einarbeitung einfach bedienbar. Mit dem guten Rundumpaket landet der Money Manager knapp auf Platz zwei.

Details: Money Manager

  • Internet: Google Play - Apple App Store
  • Preis / Premium-Version: kostenlos / 5 Euro
  • Gesamtwertung: 84 Punkte
  • PC Magazin-Testurteil: gut
  • Technik (25 max.): 15 Punkte
  • Funktionen (40 max.): 39 Punkte
  • Bedienung & Extras (35 max.): 30 Punkte

Fazit: Money Manager

Money Manager bietet die meisten Möglichkeiten, Einträge en detail zu erfassen und zu filtern.

SayMoney Haushaltsbuch – mit übersichtlichen Diagrammen

Auf den ersten Blick sieht SayMoney Haushaltsbuch wenig ansprechend aus: Nutzer sehen zunächst eine leere Fläche. Das ändert sich aber schnell, sobald Sie die ersten Einträge gemacht haben.

Dann erstellt die App automatisch verschiedene Diagramme auf einmal. Sie zeigen an, wie viel Geld noch zur Verfügung steht, wie hoch jeweils die Ausgaben und die Einnahmen sind und wie sie sich aufschlüsseln, im aktuellen Monat und gesamt.

Das ist übersichtlich, wirkt aber optisch etwas verstaubt. Neue Buchungen sind über das Plus-Symbol schnell gemacht. Über einen Taschenrechner tragen Sie Werte ein und legen mit Symbolen fest, ob es sich um Einnahme, Ausgabe, einen Dauerauftrag oder eine Umbuchung handelt.

Haushaltsbuch-Apps im Test: Screenshot Say Money
Say Money erstellt automatisch verschiedene Diagramme, ist aber optisch nicht so ansprechend.
© Screenshots / Montage: PC Magazin

Anschließend bestimmen Sie Kategorie, Datum sowie Konto und machen Notizen. Danach können Sie später auch filtern. Das Programm hat eine Besonderheit: Sie können auch Spracheingaben machen. Das geht aber nur über bestimmte Befehle, und die Möglichkeiten sind beschränkt.

Say Money ist einfach und intuitiv bedienbar, die App wirkt nicht überladen. Einige Funktionen sind allerdings nur in der Premium-Version oder per In-App-Kauf nutzbar, beispielsweise das Backup, die Budgetierung oder die Belegverwaltung. In der Gratis-Variante können Sie dafür auch Einkaufslisten erstellen.

Details: SayMoney Haushaltsbuch

  • Internet: Google Play - Apple App Store
  • Preis / Premium-Version: kostenl. / ab 5 Euro/Jahr
  • Gesamtwertung: 71 Punkte
  • PC Magazin-Testurteil: gut
  • Technik (25 max.): 15 Punkte
  • Funktionen (40 max.): 29 Punkte
  • Bedienung & Extras (35 max.): 27 Punkte

Fazit: SayMoney Haushaltsbuch

SayMoney bietet eine gute Budgetverwaltung. Leider fehlen Basisfunktionen in der Gratis-App.

Monefy – Haushaltsbuch und Finanzplaner mit übersichtlicher Ansicht

Auf der Startseite empfängt Monefy die Nutzer mit einem übersichtlichen Design: Im Kreis in der Mitte sind die zusammengerechneten Ein- und Ausgaben zu sehen, rundherum zeigen Symbole verschiedene Kategorien an. Ergänzt wird das vom aktuellen Kontostand.

Über die beiden Buttons Ausgabe und Einnahme unten können schnell neue Einträge erstellt werden. Das geht so einfach und unkompliziert wie in keiner anderen App. Dafür lassen sich nicht viele Angaben machen: Lediglich Summe und Kategorie können gewählt sowie eine Notiz erstellt werden.

Haushaltsbuch-Apps im Test: Screenshot Monefy
Monefy zeigt Einnahmen und Ausgaben übersichtlich und anschaulich an.
© Screenshots / Montage: PC Magazin

Monefy beschränkt sich bei der grafischen Darstellung außerdem auf das Tortendiagramm auf der Startseite. Sie können nur auswählen, welche Zeiträume und Konten die App anzeigen soll.

Einige grundlegende Funktionen, die in anderen Haushaltsbuch-Apps enthalten sind, fehlen hier: Neue Kategorien können Sie nur in der Premium-Version erstellen. Das ist ein echtes Manko. Auch ein Passwortschutz ist nur in der Bezahl-Variante möglich.

Haben Sie die App gekauft, bekommen Sie zwei praktische Extras: Sie können verschiedene Währungen nutzen und die Daten auf mehreren Geräten synchronisieren. Dann lässt sich das Haushaltsbuch auch mit anderen Personen führen.

Details: Monefy – Haushaltsbuch und Finanzplaner

  • Internet: Google Play - Apple App Store
  • Preis / Premium-Version: kostenlos / 3 Euro
  • Gesamtwertung: 56 Punkte
  • PC Magazin-Testurteil: befriedigend
  • Technik (25 max.): 15 Punkte
  • Funktionen (40 max.):26 Punkte
  • Bedienung & Extras (35 max.): 15 Punkte

Fazit: Monefy – Haushaltsbuch und Finanzplaner

Monefy hat ein Manko: In der Gratis-App sind keine neuen Kategorien möglich. Das ist unübersichtlich.

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