Digitale Fotografie - Test & Praxis
Wandbilder im Vergleich

Großformatdruck auf Alu: myFujifilm im Test

Der günstigste Anbieter im Testfeld ist Fujifilm. Auf den ersten Blick kostet der Aludruck inklusive Versand zwar genauso viel wie bei der Konkurrenz – doch ist bei Fujifilm die Wandhalterung zum Schrauben schon mit im Preis inbegriffen. Bei den anderen Anbietern kostet sie bis zu 20 Euro extra. Bezahlen können Käufer per Rechnung, Lastschrift oder Kreditkarte. 

Bis vor Kurzem stand bei diesem Dienstleister nur die Onlinegestaltung zur Verfügung. Inzwischen hat Fujifilm auch eine Bestellsoftware für Windows und Mac nachgelegt, die allerdings mit der Onlineversion identisch ist. Doch auch online gibt es an den Gestaltungsmöglichkeiten nicht viel auszusetzen. Collagen sind beispielsweise manuell möglich. Dass es dafür keine (meist ohnehin langweiligen) Vorlagen gibt, lässt sich gut verschmerzen. Die Bildkorrektur ist wie bei der Konkurrenz vorhanden, aber rudimentär. Für Großformatdrucke wird man das wohl ohnehin in einem richtigen Bildverarbeitungsprogramm erledigen. 

© Screenshot WEKA / ColorFoto, myFujifilm

Die Onlinegestaltung von Fujifilm ist sehr übersicht­lich und bietet viele Optio­nen. Als einziger Anbieter ist die Schraubaufhängung außerdem schon im Preis inbegriffen.

Nach fünf Tagen erreichte uns der sicher verpackte und unbeschädigte Druck. Anders als die Konkurrenz verzichtet Fujifilm beim Bedrucken der Aluplatte auf Weiß als Grundlage für die Lichter. Stattdessen schimmern hier weiße Flächen metallisch. Logisch: Das passt nicht zu jedem Foto, und wirkt auch nicht in jedem Licht gut. In passender Beleuchtung kann das metallische Schimmern Bildern aber noch mehr Glanz und Spitzlichter verleihen – man denke an schäumende Gischt oder spritzenden Pulverschnee. 

Das bestellte Porträt wirkt je nach Lichteinfall teils zu dunkel und kontrastarm, bei idealem Lichteinfall hingegen gut. Ähnlich ist es um die Farbtreue bestellt: Je nach Betrachtungswinkel pendelt das Ergebnis zwischen super und OK. Selbst die Schärfe ist vom Blickwinkel abhängig, wenngleich der Druck durchaus einen Hauch mehr Schärfe vertragen könnte. 

© Screenshot WEKA / ColorFoto, myFujifilm

Wie auch bei der Konkur­renz ist eine rudimentäre Bearbeitung vorhanden.

Kurzfazit

Fujifilm liefert inklusive Wandaufhängung das deutlich günstigste Bild im Testfeld. Der Verzicht auf den Weißanteil im Druck hat seine Schwächen, aber auch Stärken – Licht und Motiv müssen hier passen, sonst wirkt der Druck nicht gut.

© Screenshot WEKA / ColorFoto

Die gebürstete Struktur von bedrucktem Aluminium ist deutlich erkennbar und kann schick wirken. Im Vergleich kostet sie in feinen Details jedoch Schärfe.

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