Smartspeaker mit Display

Google Nest Hub (2. Generation) im Test

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Google Nest Hub (2. Generation) im Test

Pro

  • kontrastreiches 7-Zoll-Display mit Helligkeitssensor
  • rahmenlose Touchoberfläche
  • vielfältiges Medienangebot
  • integrierter Schlafsensor (Preview-Funktion)
  • einfache Gestensteuerung
  • günstiger Preis

Contra

  • keine Kamera, keine Videochats
  • relativ dünner Klang
  • wenig Einstellungen am Gerät

Fazit

PC Magazin check!-Urteil: befriedigend

Als Google vor zwei Jahren begann, den Nest Hub hierzulande in die Verkaufsregale zu stellen, haben wir uns gefreut, dass die Echo-Show-Flotte von Amazon ein bisschen Konkurrenz bekommt. Das kompakte Gerät konnte im Test aber nur bedingt überzeugen.

Nun hat der Internetkonzern die zweite Generation des Nest Hub veröffentlicht, und genau so heißt er auch. Der Hersteller hat dabei vor allem in zwei Punkten nachgebessert: Optisch unverändert klingt der Nachfolger des sprechenden Displays nun vor allem in den unteren Frequenzbereichen hörbar besser, wenngleich insgesamt weiterhin etwas flach – wobei der schlanke Formfaktor audiophile Genüsse ohnehin kaum zulässt.

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Auch funktional hat sich der Nest Hub verbessert. Neben den laufenden Erweiterungen des Google Assistant, von denen natürlich auch das smarte Display profitiert, hat die zweite Modellgeneration ein ganz besonderes Feature an Bord: einen integrierten Schlafsensor, der zunächst in einer Vorab-Version angeboten und möglicherweise ab nächstem Jahr kostenpflichtig wird.

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PC Magazin check!-Testurteil für das Google Nest Hub (2. Generation): befriedigend

Die hauseigene, bereits vom Smartphone Pixel 4 bekannte Radartechnologie Soli erfasst Bewegungen und die Atmung während des Schlafs, ohne einen zusätzlichen Tracker am Arm. In Kombination mit den Mikrofonen und dem im Gerät befindlichen Thermometer ergeben sich recht detaillierte Schlafstatistiken, die über die Google-Fit-App analysiert werden können. Künftig soll der Schlafsensor zudem eng mit Fitbit-Produkten verzahnt werden.

Generell positioniert sich der Googles Nest Hub vor allem als moderner Radiowecker im Schlafzimmer. Das Display dimmt sich automatisch, und über das Gute-Nacht-Dashboard kann man einfach den Wecker stellen, vernetzte Lichter steuern und auf Wunsch Entspannungsgeräusche einspielen. Geweckt wird mit ansteigender Lautstärke und Displayhelligkeit.

Praktisch ist zudem, dass sich der Nest Hub, ergänzend zu den Sprachkommandos per Google Assistant, nun auch per Gesten steuern lässt. Tagsüber dient das Gerät als digitaler Bilderrahmen, als Auskunftsbüro, als Steuerungszentrale für Smarthome-Geräte sowie als Abspielstation für zahlreiche Streaming-Dienste – wobei der Videokonsum auf einem 7-Zoll-Bildschirm eher ein zweifelhaftes Vergnügen darstellt.

Im Gegensatz zur Konkurrenz fehlt dem überarbeiteten Nest Hub allerdings nach wie vor eine Kamera und somit die Möglichkeit der Videotelefonie. Auf der Habenseite verbucht Google dafür einen höchst attraktiven Preis.

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