Preisbrecher und Edelplatinen

Gigabyte 890FXA-UD7

16.8.2010 von Guido Lohmann

ca. 1:30 Min
Vergleich
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  6. Gigabyte 870A-UD3
  7. Gigabyte 890FXA-UD7
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  9. MSI 890FXA-GD70
  10. Fazit

Gigabyte 890FXA-UD7

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Das Gigabyte 890FXA-UD7
© PC Magazin

Die große Platine von Gigabyte ist wahrlich groß. Sie kommt im bislang nicht offiziellen XL-ATX-Format und ist mit 32,5 Zentimetern Höhe etwas länger als normale ATX-Platinen.

Eine zweite Auffälligkeit ist der Kühlkörper für die Northbridge, der bereits über die Anschlüsse für eine Wasserkühlung verfügt. Falls die nicht vorhanden ist, kann der kleine Wasserkühler entfernt und durch den beiliegenden passiven Kühlkörper ersetzt werden. Dieser hat in etwa die Ausmaße einer kleinen Grafikkarte und wird dementsprechend an einer Slotblende befestigt, wo er auch die Abwärme herausführt.

Apropos Slotblende - ein passendes Gehäuse muss noch sieben weitere dieser Aussparungen bieten, wenn alle Slots der Platine bestückt werden sollen. Das dürfte allerdings selten der Fall sein, nicht nur weil es sechs PCI-Express und ein PCI-Steckplatz sind, sondern weil eine gleichzeitige Bestückung kaum möglich ist.

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Das große Gigabyte-Board bietet an der ATX-Blende noch eine zweite Netzwerkschnittstelle.
© PC Magazin

So viele PCI-Express-Lanes wie nötig wären, stellt der 890FX nicht zur Verfügung. Von den sechs PCI-Express-Schnittstellen sind daher nur zwei mit 16 Lanes bestückt, zwei weitere mit jeweils acht und die letzten beiden mit nur vier, wobei der zweite sogar nur als X1 konfiguriert ist. Die beiden elektrischen X8-Schnittstellen teilen sich dabei die Lanes mit den X16-Schnittstellen.

Werden sie bestückt, sinkt die Anbindung der X16-Schnittstellen ebenfalls auf X8-Niveau. Der als X1 konfigurierte PXI-Express-X16-Slot kann als X4 umkonfiguriert werden, allerdings verliert man dann den IDE-Controller, der nebenbei zwei SATA-Schnittstellen bedient. Ob man diese Verteilung der Lanes als kompliziert oder flexibel einstuft, bleibt jedem selbst überlassen.

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Wasser oder Luft? Gigabyte lässt einem die Wahl, wie man den Chipsatz kühlen will.
© PC Magazin

Obwohl die zahlreichen Schnittstellen an der ATX-Blende kaum Wünsche offen lassen, legt Gigabyte eine Slotblende bei, über die zwei eSATA und ein Molex-Stromanschluss nach außen geführt werden können. Zwei passende eSATA-Kabel und ein Molex-eSATA-Stromkabel liegen ebenfalls bei, so dass bis zu zwei eSATA-Geräte ohne weiteres Zubehör extern angeschlossen werden können. Über die Slotblende lassen sich auch die SATA-3-Schnittstellen nach außen führen.

Ein weiterer Pluspunkt ist die höhere Stromversorgung nicht nur für USB-3.0-, sondern auch für die USB-2.0-Schnittstellen, die für "333"-Boards typisch ist.

Gesamtwertung: gut 85 %; Preis/Leistung: befriedigend

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