Komplett-PCs ab 1.000 Euro

MSI Nightblade MI3 7RB-028 DE im Test

© WMP

Der Nightblade ist mit seinem Optane-Modul eine Besonderheit im Testfeld. Gefallen kann neben dem schicken und kompakten Gehäuse vor allem der niedrige Stromverbrauch.

Der Nightblade von MSI besitzt das bei Weitem kompakteste Gehäuse des Testfeldes. Kleiner als ein Schuhkarton ist der Rechner, der sehr modern aussieht und durch seine roten Lichtelemente ein wahrer Eyecatcher ist. Die Komponenten weichen in mehreren Details von der Konkurrenz ab. 

Zunächst einmal arbeitet im MSI-PC „nur“ ein i5-7400, außerdem verrichtet dort eine GTX 1050 ihren Dienst. Diese verfügt erfreulicherweise jedoch über vier GByte Speicher statt, wie etwa im Omen, nur über zwei GByte. Eine SSD ist nicht vorhanden, dafür soll ein Intel-Optane-Riegel mit 16 GByte Kapazität die 2-TByte-Festplatte als Cache beschleunigen. 

Das gelingt unterm Strich auch gut, ohne dass die Kombination aus Optane und Festplatte im HD Tune an die Messwerte einer reinen SSD heranreichen kann. Da der PC zudem nur über acht GByte Hauptspeicher verfügt, reicht es für den Nightblade im wichtigen Kriterium Leistung nur zum sechsten Platz. Allerdings lässt sich der RAM im Rechner problemlos aufrüsten, ein freier Slot dafür ist vorhanden. 

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Boden verliert der Rechner vor allem im 3D-Bereich, weil die GTX 1050 eben auch mit vier GByte RAM deutlich langsamer ist als die GTX 1060. Im PC Mark 8 schaffte es der Rechner dagegen auf den ersten Platz. Stimmig ist das Konzept des Nightblade beim Stromverbrauch, der deutlich bis sehr deutlich unter der Konkurrenz liegt. Und die Optik ist, wie eingangs erwähnt, wahrlich ein Kracher.

Fazit

Unterm Strich überzeugen alle Testkandidaten auf ihre individuelle Art und Weise – sei es durch gute Leistungswerte, durch eine üppige Ausstattung oder durch den günstigen Preis. Dass niemand zaubern kann, zeigt sich daran, dass die teuren Rechner ausnahmslos auf den vorderen Plätzen ins Ziel gekommen sind. Es ist also wie beim Fußball: Geld schießt am Ende nämlich doch Tore. Das ausgewogenste Gesamtpaket liefert der Terra von Wortmann, der sich keine Schwächen erlaubt. Wer nicht ganz so viel ausgeben möchte und keinen 4K-Monitor ansteuern muss, der ist auch mit einem der preiswerteren Rechner gut bedient.

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