Kraftzwerge

Fujitsu Lifebook P770

Fujitsu Lifebook P770

Business-Notebook - Das kleine Schwarze

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© PC Magazin

Fujitsu hat in dem kompakten 12,1-Zoll-Lifebook sogar noch ein optisches Laufwerk untergebracht.

Obwohl das Lifebook P770 bei Fujitsu als Business-Notebook geführt wird, präsentiert es sich mit einer schwarz glänzenden Klavierlack-Oberfläche. Allerdings kann das 1,4 kg leichte 12,1-Zoll-Notebook auch mit mattem Finish geordert werden. Unter der beim Testgerät glänzenden Hülle steckt als CPU der ULV-Core-i7-620UM mit nur 1,06 GHz Taktfrequenz. Vom gleich getakteten i5-520UM im Alienware unterscheidet sich der i7 durch den vier statt drei MByte großen Cache. Für die Grafik ist auch im Fujitsu der Prozessor zuständig.

In Test der Systemleistung kommt das Fujitsu auf 4508 Punkte im PCMark Vantage. Dazu trägt neben dem vergleichsweise langsamen Prozessor auch die Festplatte bei: Im Testgerät steckt eine 160-GByte-HDD von Fujitsu, die mit im Vergleich zu einer SSD gemächlichen 58,8 MByte/s arbeitet.

Testurteil:

Fujitsu Lifebook P770

1600 Euro; www.fujitsu.de

Prozessor: Intel Core i7-620UM (1,06 GHz)

Chipsatz/RAM: Intel QS57/ 4 GByte

Laufwerke: 160 GByte HDD/DVD-Brenner

Display: 12,1 Zoll (1280 x 768)

Laufzeit (Volllast/MobileMark): 140/375 Min.

Gesamtwertung: gut 80 %

Bei der 3D-Leistung liefert das Fujitsu nur 1030 Punkte im 3DMark 06, aber das ist für ein Business-Notebook auch nur am Rande interessant. Dafür verfügt das Lifebook P770 über einen HDMI-Ausgang. Die Auflösung des matten 12,1-Zoll-Displays ist mit 1280 x 768 Bildpunkten vergleichsweise niedrig. Bei der Akkulaufzeit messen wir sehr gute 140 Minuten unter Last und für einen Arbeitstag ausreichende 6,25 Stunden im Leerlauf.

Pluspunkte sammelt das Fujitsu bei der Ausstattung: Neben WLAN-N und Bluetooth ist auch ein 3G-Modul an Bord. Zudem hat in dem extrem kompakten Gehäuse, es ist dicker aber noch etwas kleiner als das des Lenovo, sogar ein DVD-Brenner Platz gefunden. Unmittelbar unter dem Laufwerk sitzt ein SD-Card-Reader, auch ein ExpressCard-Slot steht bereit. Eine Besonderheit sind die Sicherheitsfunktionen, die bei einem Diebstahl des Lifebook greifen und sensible Daten schützen. Die Tastatur ist für ein Gerät dieser Größe sehr gut.

Fazit:

Mit seinem niedrig getakteten ULV-Prozessor ist das Fujitsu flott, aber kein Leistungswunder. Dafür ist es aber komplett ausgestattet und außerordentlich kompakt. Zudem gefallen Sicherheitsfunktionen und Akkulaufzeit des 1600-Euro-Lifebook.

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