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VergleichMobile Datenzwerge für ganz spezielle Aufgaben

Externe Festplatten im Test: Mobile USB-HDDs für unterwegs

Externe Festplatten im 2,5-Zoll-Format bieten viel Speicherplatz für unterwegs. Unser Labortest verrät, welcher Zwerg für Sie der richtige Begleiter ist.

Inhalt
  1. Externe Festplatten im Test: Mobile USB-HDDs für unterwegs
  2. Externe Festplatten im Test: Mobile Datenzwerge für ganzspezielle Aufgaben
Mobile 2,5 Zoll HDDs im Vergleich

© Hersteller

Wer will schon einen Zwerg in seine Dienste stellen? Sie vielleicht. Und zwar dann, wenn Ihr modernes Laptop mit SSD-Speicherplatte aus allen Nähten platzt. Nun, es gibt viele andere Gründe. Meistens hat es damit zu tun, große Datenmengen immer parat haben zu wollen, auch wenn man unterwegs ist. Genau in diesem Punkt sind die mobilen 2,5-Zoll-Festplatten im Taschenformat perfekt. 

Zum einen, weil sie natürlich klein und handlich sind, verglichen mit ihren großen 3,5-Zoll-Brüdern, und zum anderen, weil sie kein klobiges Netzteil für den Betrieb benötigen. Sie funktionieren selbst dann, wenn keine Steckdose in der Nähe ist. Die über USB zur Verfügung stehende Stromversorgung ist hier ein wesentlicher Vorteil. 

Im Vergleich zu mobilen Speichern auf SSD-Basis bieten die HDD-Zwerge, neben der hohen Speicherkapazität einen weiteren, nicht ganz unwesentlichen Vorteil: Sie sind deutlich günstiger in der Anschaffung. Für eine Samsung Portable SSD T5 mit zwei Terabyte werden satte 800 Euro fällig. 

Den Preis-Leistungssieger aus diesem Vergleichstest, die Seagate Backup Plus, bekommen Sie im Versandhandel schon ab rund 165 Euro. Und die hat sogar fünf Terabyte Speichervolumen. Wie Sie die Leistung der kleinen HDD-Zwerge einordnen können, erklären wir unten. 

Ein genauerer Blick auf das bunte Testfeld 

Insbesondere haben wir uns für die mobilen  Festplatten interessiert, die mit wenigstens  vier Terabyte Kapazität aufwarten können und sich auf die wesentlichen Aufgaben,  nämlich das Speichern von Daten beschränken. Hier haben wir sogar interessante ältere Modelle in den Test genommen, die noch verfügbar sind. Daneben haben wir auch  spezielle Kandidaten berücksichtigt. 

Das G-Drive ist explizit für Apple-Fans gedacht und hat lediglich ein Terabyte an Kapazität. Die im Gummischutz verkleidete LaCie bietet mit fünf Terabyte deutlich mehr Speicherplatz, ist aber ebenfalls an Apple-Jünger adressiert. Ein ganz spezieller Speicherzwerg  ist die diskAshur, denn sie hat ein Hardware-Verschlüsselungssystem an Board und  sichert Ihre Daten per Nummernpad. 

Die Leistungsfähigkeit der mobilen Zwerge richtig einordnen 

Dass diese kleinen Speicherzwerge so eine hohe Kapazität erreicht haben, ist beeindruckend. Bei der Leistung darf man sie jedoch nicht überschätzen. Sie transferieren Filme, Fotos oder auch Programmdaten (ISOs) mit zügiger Geschwindigkeit – solange die Dateien groß sind. Bei sehr kleinen Dateien – das zeigt unser Vergleich mit einer SSD. 

Als Systemplatten wären sie ein echter Bremsklotz. Es wäre also keine gute Idee eine 2,5-Zoll-HDD aus ihrem Gehäuse zu holen und in einen Windows-PC zu stecken. Mit 5200 U/ min sind sie deutlich langsamer als 3,5-Zoll- HDDs, die mit wenigstens 7200 U/min rotieren und so Daten deutlich schneller auslesen können. 3,5-Zoll-HDDs erreichen Transferraten von über 200 MByte/s und bei der minimalen Datenrate liegen sie bei über 110 MByte/s – das ist bei den Zwergen ein Top-Wert. 

Natürlich versuchen Hersteller dieses Manko zu verbessern, indem sie schnelle Zwischenspeicher einbauen. Ein solcher Fall ist zum Beispiel der Testsieger von WD.

Testsieger mit Taschenspielertricks oder einfach nur Zufall? 

Die Western Digital My Passport Ultra ist zweifelsfrei eine sehr empfehlenswerte Festplatte für den mobilen Einsatz. Insgesamt liefert sie sehr gute Leistungswerte und zudem ist auch das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut, welches wir bezogen auf die Kapazität des Datenträgers berechnen. 

Auffällig ist allerdings, dass die WD Ultra das absolute Standardprogramm für Tests von mechanischen Festplatten, nämlich HD Tune, überlisten kann – zwar nur beim Lesen von Daten, aber das genügte ja schon, die übrigen Testkandidaten zu deklassieren, wenn wir denn diese „Testergebnisse“ anstandslos übernommen hätten. Das haben wir freilich nicht. Wir haben auf Alternativen zurückgegriffen.

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Vergleichswerte zweier mobilen HDDs

© HD Tune

Vergleichswerte zweier mobilen HDDs

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