Multifunktionsgeräte

Epson, Canon, HP: Sechs 4in1-Tinten-Drucker im Vergleichstest

Preiswerte Tintentanks sollen die teuren Tintenpatronen ablösen. Das gelingt in unserem Testfeld aber nur bedingt. Lesen Sie, warum das so ist, und dass man beim Kauf nicht nur die Tintenkosten beachten sollte.

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Tintenstrahldrucker funktionieren mithilfe des CMYK-Farbmodells. Die vier Farben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz (Key) sind der Schlüssel für den zeitgemäßen Vierfarbdruck.

Die Hersteller von Tintendruckern stellen seit kurzem den Kunden vor die Wahl: preiswertes Gerät und teure Tintenpatronen oder teures Gerät und preiswerte Tintenflaschen für nachfüllbare Tintentanks. 

Wir haben uns jeweils drei nahezu gleich ausgestattete Modelle ins Labor geholt, um zu ergründen, ob man die beiden Druckerkategorien wirklich so einfach unterscheiden kann. 

Und wir müssen nach dem Test feststellen, dass man sich nicht so einfach nur nach den Tintenkosten für einen Drucker richten sollte. Denn die preiswerten Tinten bei den Tintentank-Modellen  muss man oft mit geringer Ausstattung des Gesamtkonzepts bezahlen. Doch dazu nun mehr bei den Bewertungen der Modelle von Canon, Epson und HP in diesem Test.

Testverfahren: Tintenstrahl-Multifunktionsgeräte

Eine gute Ausstattung, geringe Druckkosten und natürlich die Druckqualität sowie Druckgeschwindigkeit sind Hauptanforderungen an ein Multifunktionsgerät. Diese Kriterien fließen auch bei unserer Testbewertung mit den meisten Punkten ein. 

Geschwindigkeitsmessungen bei Druckern 

Die Testgeräte werden mit den verschiedensten Testvorlagen, vom Standard-Grauert-Brief bis zum A4-HDR-Foto, beschickt. Dabei kommen auch die verschiedenen, vom Gerät unterstützten Qualitätsmodi zum Einsatz. 

Einzelaufträge messen wir von der Auslösung des Druck- oder Kopierbefehls bis zur Ablage der letzten Seiten im Ausgabefach. Der Start der Seitenmessung pro Minute erfolgt im Entwurfsmodus oder in der niedrigstmöglichen Qualitätseinstellung im Gerätemenü nach der Ablage der ersten Seite im Auswurfschacht. 

Gemessen wird per Hand mit einer Stoppuhr. Verfahrensbedingte Pausen während des Drucks fließen in die gemessene Zeit mit ein.

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Vergleich

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Expertenmeinung - Holger Lehmann, Autor PC Magazin

Für Vieldrucker sind die neuen Multifunktionsgeräte mit Tintentank sicher eine Überlegung wert. Mit Seitenpreisen für Office-Dokumente weit unter einem Cent kann man da schon schwach werden. Doch Obacht: 

Erstens sind die Tintentankdrucker bei der Anschaffung sehr viel teurer als vergleichbare Patronengeräte. Außerdem sind die Geräte, wie auch unser Test zeigte, gut für Office-Dokumente; aber oft nicht die ideale Wahl für den Fotodruck. 

Denn die Tintentanker sind für Office-Aufgaben konzipiert. Da fehlen dann schon mal der Randlosdruck oder die Randloskopie von Fotos, auf die der Fotofreund Wert legt. Also: Bei verlockenden Folgekosten nie die Druckerausstattung aus den Augen verlieren.

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