Farbkalibrierte Monitore

Philips, Samsung & Co.: 5 DTP-Monitore im Vergleichstest

Hobby-Fotografen und Bildbearbeitungs-Profis brauchen Bildschirme, die Farben exakt darstellen. Ideal dafür eignen sich farbkalibrierte Displays aus dem semiprofessionellen Bereich. Viel müssen sie nicht kosten. Los geht es im Test schon ab 340 Euro.

Philips, Samsung & Co.: 5 DTP-Monitore im Vergleich

© Josef Bleier / popovartem.com / shutterstock.com / Montage: PC Magazin

Monitore für die semiprofessionelle Bildbearbeitung gibt es in allen Größen und Ausstattungsvarianten. Doch halten die Displays bei der Bildqualität auch tatsächlich das, was sie versprechen? 

Am Beispiel von fünf aktuellen Geräten zwischen 27 und 34 Zoll zeigen wir, welche Leistung und Ausstattung Sie erwarten können, und wo es sich lohnt, zuzugreifen. 

Unser Testquintett besteht aus dem Acer Pro Designer PE320QK, Benq PD2720U, LG 34WL85C-B, Philips P-Line 329P9H und Samsung S27H850QFU. Die Geräte kosten zwischen 340 und 960 Euro.

Testverfahren

Jeder semiprofessionelle Monitor muss sich den Testkategorien Bildqualität (50 %), Ergonomie (20 %), Ausstattung (10 %), Energieeffizienz (10 %) und Service (10 %) beweisen.

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Die fünf Testkategorien im Detail

Bei der Bildqualität ermitteln wir unter anderem die Helligkeit, den Kontrast und die Farbtemperatur mit dem Spektralradiometer CS-2000 von Konica Minolta und der Software CalMAN Studio. 

Bei der Ausstattung zählen die Schnittstellen und Extras wie 10 Bit Farbtiefe, HDR oder ein USB-Hub Um viele Ergonomie-Punkte einzufahren, sollte ein Monitor flexibel aufstellbar sein und einen Blaulichtfilter besitzen. 

Bei der Effizienz zählen die Lichtleistung pro Watt sowie die Leistungsaufnahme im Betrieb und im Stand-by. Beim Service bewerten wir die Garantiedauer.

Gaming-Monitore im Test 2019

© Josef Bleier

Das Spektralradiometer CS-2000 ermittelt präzise Werte für Helligkeit, Kontrast undFarbtemperatur.

Expertenmeinung

Semiprofessionell, das klingt nach zweiter Wahl. Doch für den Heimeinsatz ist dieses Attribut genau richtig. Ein semiprofessionelles Display schneidet bei der Bildqualität nicht schlechter ab als ein Profi-Monitor. 

Ein Profi ist es genauso, nur eben in einem anderen Anwendungsgebiet. Ein semiprofessionelles Display konzentiert sich vorrangig auf den sRGB-Farbraum, den Standard-Farbraum für Fotos und Videos im Web, auf dem Fernseher oder Beamer. 

Was Profi-Monitore auszeichnet, ist die Unterstützung des deutlich größeren AdobeRGB-Farbraums. Der ist jedoch nur wichtig, wenn es etwa um das An- fertigen von Druckvorlagen geht

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